Symbol (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 松本人志 |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-09-12 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (142 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Japaner erwacht allein in einem fensterlosen, komplett weißen Raum ohne sichtbaren Ausgang. Als er auf eine seltsame, phallusartige Ausstülpung an der Wand drückt, fällt aus dem Nichts eine rosa Zahnbürste zu Boden – der Auftakt zu einer Kette immer absurderer Ereignisse. Der Eingeschlossene beginnt, wahllos Gegenstände gegen die Wände zu werfen, in der Hoffnung, dadurch einen Ausweg zu erzwingen. Nach und nach tauchen weitere kuriose Objekte auf, ein Seil, eine Klobürste, ein Krug voller Sushi, die alle eine Rolle bei seinem Fluchtversuch spielen könnten. Parallel dazu wird ein mexikanisches Dorf gezeigt, in dem sich ein maskierter Wrestler namens Escargot Man auf einen wichtigen Kampf vorbereitet, während seine Familie besorgt seine auffällige Gelassenheit beobachtet. Wie beide Handlungsstränge zusammenhängen, wird zurückgehalten.
Entstehungsgeschichte
„Symbol“ entstand 2009 unter der Regie von Hitoshi Matsumoto, der auch die Hauptrolle des eingeschlossenen Mannes übernimmt. An seiner Seite stehen David Quintero, Carlos C. Torres und Luis Accinelli, die den mexikanischen Handlungsstrang um Escargot Man tragen. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben und ordnet sich als Komödie mit fantastischen Elementen ein.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Fantasy zeigt sich hier in besonders reiner Form: Ein Raum ohne erklärbare Regeln wird zur Bühne für physische, fast slapstickhafte Situationskomik, während die zweite Ebene mit dem Wrestler eine ganz andere, erdverbundene Tonlage einbringt. Dass die Besetzung sowohl japanische als auch mexikanische Namen vereint, spiegelt diese doppelte Erzählstruktur wider und deutet an, dass der Film zwei kulturell unterschiedlich verortete Handlungsstränge parallel führt, statt eine einzige, geradlinige Geschichte zu erzählen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich „Symbol“ im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit der Entstehung sind inzwischen 16 Jahre vergangen, was den Film in eine Zeit vor vielen heutigen Fantasy-Komödien einordnet. Innerhalb seines Genres bleibt er durch die ungewöhnliche Verbindung von Rätselraum-Situation und Wrestling-Subplot eine eigenwillige Erscheinung.
Bilder




Besetzung & Stab
- Hitoshi Matsumoto als The Man
- David Quintero als Escargot Man, Antonio's Father
- Carlos C. Torres als Antonio
- Luis Accinelli als Antonio's Uncle
- Lilian Tapia als Antonio's Mother
- Ivana Wong Yuen-Chi als Antonio's Sister
- Adriana Fricke als Karen
- Salam Diagne als African Tribesman
- Arkangel De La Muerte als Aguila De Plata
- Matcho Panpu als Tequila Joe
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Verfügbarkeit
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