Sullivans Reisen (1941)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Preston Sturges |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm, Abenteuer |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1941-11-30 |
| Budget | 700.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (525 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
John L. Sullivan ist ein wohlhabender Filmregisseur, dem die seichten Lustspiele, mit denen er sein Geld verdient, nicht mehr genügen. Er will einen ernsthaften Film über die Armut in Amerika drehen. Die Studiobosse sind entsetzt, doch Sullivan lässt sich nicht beirren: Als Penner verkleidet zieht er los, um das Elend aus erster Hand kennenzulernen.
Zunächst hängt ihm noch ein Begleittross an, den das Studio hinterhergeschickt hat. Sobald er ihn abgeschüttelt hat, begegnet er einer gescheiterten Schauspielerin. Von da an geraten die Dinge außer Kontrolle: Sullivan wird ausgeraubt, verliert sein Gedächtnis, gerät in eine Prügelei und landet schließlich im Gefängnis. Wie er aus dieser Lage wieder herausfindet, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1941 und wurde von Preston Sturges inszeniert. Joel McCrea, Veronica Lake, Robert Warwick und William Demarest bilden die Besetzung.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Komödie, Liebesfilm und Abenteuer, und die Reihenfolge passt zur Geschichte. Der Ausgangspunkt ist eine Komödie über die Filmbranche selbst: ein Regisseur, der das Genre wechseln will und dafür sein Leben wechselt. Der Liebesfilm kommt mit der Schauspielerin ins Spiel, die Sullivan unterwegs trifft. Das Abenteuer liefert die Reise, die vom Verkleidungsspiel zur echten Not wird.
Die Anlage lebt von einem Widerspruch: Ein Mann, der Armut als Stoff sucht, bekommt sie als Erfahrung. Der Gedächtnisverlust nimmt ihm dabei auch noch die Möglichkeit, jederzeit in sein altes Leben zurückzukehren.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,4 von 10 ist ein deutlich positiver Wert, getragen von einigen hundert Stimmen. Für einen Film, der 85 Jahre alt ist, zeigt das ein anhaltendes, wenn auch überschaubares Interesse.
Innerhalb der Komödie nimmt der Titel eine besondere Position ein, weil er sein eigenes Medium zum Thema macht und die Frage stellt, was Unterhaltung darf und soll. Die Kombination mit Abenteuer und Liebesfilm hält ihn dabei von der reinen Satire fern.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joel McCrea als John Sullivan
- Veronica Lake als The Girl
- Robert Warwick als Mr. LeBrand
- William Demarest als Mr. Jones
- Franklin Pangborn als Mr. Casalsis
- Porter Hall als Mr. Hadrian
- Byron Foulger als Johnny Valdelle
- Margaret Hayes als Secretary
- Robert Greig als Burroughs
- Eric Blore als Sullivan's Valet
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Verfügbarkeit
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