Die Falschspielerin (1941)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Preston Sturges |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1941-02-25 |
| Budget | 660.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (412 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Charles Pike ist Millionär und hat im Urwald nach Schlangen geforscht. An Bord eines Luxusliners kehrt er in die Staaten zurück, ein begehrter Junggeselle. Genau das macht ihn zum Ziel für Jean Harrington. Sie reist gemeinsam mit ihrem Vater, dem „Colonel“, und die beiden verdienen ihr Geld am Pokertisch, nicht immer auf ehrliche Weise.
Jean gibt Charles den Spitznamen „Hopsie“ und bringt ihn in eine Verlegenheit nach der anderen. Charles verliebt sich in sie, weist sie aber zurück, als herauskommt, dass sie eine Falschspielerin ist. Jean nimmt diese Kränkung nicht hin. Sie sinnt auf Rache, heiratet ihn unter falscher Identität und macht ihm die Hochzeitsreise zur Hölle. Wohin dieses Spiel mit vertauschten Rollen am Ende führt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Preston Sturges drehte die Komödie, die 1941 erschien. Zu sehen sind Barbara Stanwyck, Henry Fonda, Charles Coburn und Eugene Pallette.
Hinter den Kulissen
Komödie und Liebesfilm gehen hier eine enge Verbindung ein. Die Genremischung ist in der Geschichte selbst angelegt: Eine Liebesbeziehung entsteht aus einem Betrug, zerbricht an dessen Entdeckung und wird dann durch eine noch größere Täuschung fortgesetzt. Romantik und Verstellung sind damit untrennbar miteinander verknüpft.
Besonders reizvoll ist die Verteilung der Rollen. Nicht der Mann führt das Geschehen, sondern Jean. Sie plant, täuscht, rächt sich und hält die Fäden in der Hand, während Charles, der Forscher aus dem Urwald, ihren Manövern kaum gewachsen scheint. Schon der Spitzname „Hopsie“ zeigt, wie wenig ernst sie ihn zunächst nimmt.
Das Schiff als Schauplatz bietet einen geschlossenen Raum, in dem Begegnungen unausweichlich sind. Dass die Geschichte gleich zwei Schiffsreisen umfasst, gibt ihr eine spiegelbildliche Struktur, in der sich Situationen unter veränderten Vorzeichen wiederholen.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,3 von 10 fällt deutlich positiv aus. Einige hundert Stimmen stützen diesen Wert.
Zwischen dem Erscheinen und heute liegen 85 Jahre, eine sehr lange Zeit, in der sich die Sehgewohnheiten stark verändert haben. Dass der Film dennoch eine so positive Bewertung erhält, spricht für die Tragfähigkeit seiner Anlage. In der romantischen Komödie steht er für jene Spielart, in der Täuschungsmanöver und eine selbstbewusste Heldin den Ton angeben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Barbara Stanwyck als Jean Harrington
- Henry Fonda als Charles Pike
- Charles Coburn als 'Colonel' Harrington
- Eugene Pallette als Horace Pike
- William Demarest als Muggsy
- Eric Blore als Sir Alfred McGlennan Keith
- Melville Cooper als Gerald
- Martha O'Driscoll als Martha
- Janet Beecher als Janet Pike
- Robert Greig als Burrows
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