Strictly Ballroom - Die gegen alle Regeln tanzen (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Baz Luhrmann |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-08-20 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 33.946.224 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (397 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Scott Hastings ist ein junger Tanzsportler, der bereits Meistertitel gewonnen hat. Wer in diesem Sport vorankommen will, hält sich an die Regeln. Genau das will Scott nicht mehr. Die Wettbewerbe schreiben vor, welche Figuren getanzt werden dürfen, und über allem wacht ein übermächtiger Verband.
Scott beginnt, eigene Schritte in seine Auftritte einzubauen, statt nur die vorgeschriebenen abzuliefern. Damit stellt er sich gegen eine Institution, die über Erfolg und Scheitern im Turniersport entscheidet. Die Rebellion eines Einzelnen gegen ein festgefügtes System bildet den Kern der Geschichte. Wohin ihn dieser Eigensinn führt und welchen Preis er dafür zahlen muss, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Baz Luhrmann inszenierte den Film, der 1992 erschien. Vor der Kamera stehen Paul Mercurio, Tara Morice, Bill Hunter und Pat Thomson. Das Werk ist ohne Altersbeschränkung freigegeben und damit für ein Publikum jeden Alters gedacht.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Liebesfilm treffen hier aufeinander, und diese Dreiteilung sagt viel über den Ton. Der Konflikt mit dem Verband hat ernsthafte Züge, denn es geht um Karriere, Anerkennung und den Mut, gegen den Strom zu schwimmen. Gleichzeitig verweist der komödiantische Anteil darauf, dass die starren Konventionen des Turniertanzes auch mit einem Augenzwinkern betrachtet werden. Die Einordnung als Liebesfilm lässt erwarten, dass neben dem Kampf um die eigenen Schritte eine Beziehung eine wichtige Rolle spielt.
Farbenfroh, überdreht und musikalisch ist die Anlage, und im Zentrum steht der Tanz selbst. Der Film nutzt die Welt der Wettbewerbe als Bühne für eine allgemeinere Frage: Wie viel Freiheit bleibt dem Einzelnen, wenn ein Regelwerk vorgibt, was richtig ist? Kritik an Konventionen wird so nicht abstrakt verhandelt, sondern in Bewegung übersetzt.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,6 von 10 zeigt eine überwiegend wohlwollende Aufnahme, gestützt auf einige hundert Stimmen. Das ist eine brauchbare, wenn auch nicht übermäßig breite Basis. 34 Jahre liegen zwischen dem Erscheinen und heute. Im Feld der Tanzfilme gehört der Titel zu jenen, die Leidenschaft für die Bewegung mit einer Auflehnung gegen vorgegebene Formen verbinden. Diese Verbindung macht ihn für Liebhaber des Genres ebenso interessant wie für Zuschauer, die sich vor allem für Außenseitergeschichten begeistern.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paul Mercurio als Scott Hastings
- Tara Morice als Fran
- Bill Hunter als Barry Fife
- Pat Thomson als Shirley Hastings
- Gia Carides als Liz Holt
- Peter Whitford als Les Kendall
- Barry Otto als Doug Hastings
- John Hannan als Ken Railings
- Sonia Kruger als Tina Sparkle
- Kris McQuade als Charm Leachman
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Verfügbarkeit
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