Street Trash (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | J. Michael Muro |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-02-22 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (342 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf einem riesigen Schrottplatz in Brooklyn führt der tyrannische Vietnam-Veteran Bronson das Regiment. Er leidet regelmäßig unter Panikattacken, und die New Yorker Polizei hat ihn schon seit längerer Zeit im Blick. Auf dem Gelände leben zahlreiche verwahrloste Obdachlose, die plötzlich von grauenhaften Unfällen heimgesucht werden.
Der Polizist Bill beginnt zu ermitteln. Doch die Nachforschungen gestalten sich schwieriger als gedacht, denn die Bewohner des Viertels verweigern ihm jede Unterstützung. Nach und nach erkennt Bill, dass die rätselhaften Vorfälle mit einem Getränk namens „Viper“ zusammenhängen. Ein geldgieriger Schnapshändler verkauft die sonderbare Flüssigkeit für einen Dollar an die Obdachlosen. Kurz nach dem Trinken beginnt der Körper zu schmelzen, und einer nach dem anderen verwandelt sich in eine brodelnde, schleimige Masse.
Entstehungsgeschichte
J. Michael Muro inszenierte den Film im Jahr 1987. Mike Lackey, Bill Chepil, Vic Noto und Mark Sferrazza gehören zur Besetzung. Freigegeben ist der Film erst ab 18 Jahren, was bei einem Stoff, in dem Menschen buchstäblich zerfließen, kaum überrascht.
Hinter den Kulissen
Komödie und Horror gehen hier eine drastische Verbindung ein. Die Idee eines billigen Getränks, das Menschen zum Schmelzen bringt, ist grotesk genug, um zugleich Ekel und schwarzen Humor hervorzurufen. Die körperliche Verwandlung steht im Zentrum und liefert die Schauwerte.
Der Schauplatz verleiht der Geschichte eine soziale Dimension. Ein Schrottplatz, auf dem Menschen am Rand der Gesellschaft leben, ein Händler, der aus ihrer Not Profit schlägt, ein Viertel, das der Polizei misstraut: Das Umfeld ist rau und abgehängt. Hinzu kommt mit Bronson eine Figur, die von ihren Erlebnissen gezeichnet ist und ihre Umgebung beherrscht. Der Film verknüpft so Ermittlung, Milieustudie und Schauereffekte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittswertung von 6,1 von 10 liegt der Film im Mittelfeld mit leicht positiver Tendenz. Die Basis von einigen hundert Stimmen ist überschaubar. 39 Jahre nach seinem Erscheinen steht er für eine Spielart der Horrorkomödie, die auf drastische Körpereffekte und eine grelle Überzeichnung setzt. Innerhalb des Genres gehört er zu den Werken, die bewusst Grenzen des Geschmacks ausreizen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mike Lackey als Fred
- Bill Chepil als Bill the Cop
- Vic Noto als Bronson
- Mark Sferrazza als Kevin
- Jane Arakawa als Wendy
- Nicole Potter als Winette
- Pat Ryan als Frank Schnizer
- Clarenze Jarmon als Burt
- Bernard Perlman als Wizzy
- Miriam Zucker als Drunken Wench
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Verfügbarkeit
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