Springsteen: Deliver Me from Nowhere (2025)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Scott Cooper |
|---|---|
| Genre | Drama, Musik |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2025-10-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 55.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 45.240.624 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (353 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 1982 arbeitet Bruce Springsteen an einem Album, das zu seinen radikalsten zählt: „Nebraska“. Er befindet sich in einer Phase innerer Zerrissenheit, der eigene Ruhm droht ihn zunehmend zu erdrücken. Statt ins Tonstudio zu gehen, trifft er eine bewusste Entscheidung und zieht sich in die Abgeschiedenheit seines Schlafzimmers zurück.
Dort entstehen keine mitreißenden Rockhymnen, sondern düstere, zerbrechliche Lieder. Sie erzählen von Schuld, Verlorenheit und Gewalt und werden auf einem einfachen Vierspurgerät aufgenommen. Der Film zeichnet das Bild eines Künstlers, der mit seinen inneren Dämonen ringt und dabei beinahe ohne Absicht etwas Bleibendes schafft.
Entstehungsgeschichte
Scott Cooper inszenierte das Drama, das 2025 herauskam. Jeremy Allen White verkörpert Bruce Springsteen, an seiner Seite spielen Jeremy Strong, Paul Walter Hauser und Stephen Graham. Mit einer Freigabe ab 12 Jahren ist der Film für Jugendliche und Erwachsene gedacht.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Musik, doch die Musik steht hier nicht für Glanz und Bühne. Im Gegenteil: Die Geschichte wendet sich bewusst vom großen Auftritt ab und sucht die Stille eines privaten Raums. Das Schlafzimmer wird zum Aufnahmeort, das einfache Vierspurgerät zum Gegenbild eines professionellen Studios.
Diese Anlage macht deutlich, dass es weniger um Erfolg geht als um den kreativen Prozess und die seelische Verfassung dahinter. Die Themen der Lieder, Schuld, Verlorenheit und Gewalt, spiegeln den Zustand ihres Urhebers. Statt eine ganze Karriere nachzuzeichnen, konzentriert sich der Film auf einen eng umrissenen Zeitraum und ein einziges Album. Damit wählt er eine Form, die eher auf Verdichtung als auf Überblick setzt, und rückt das Porträt eines Menschen in Krisenzeiten in den Vordergrund.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 6,6 von 10 ordnet den Film im oberen Mittelfeld ein. Die Stimmen liegen im Bereich einiger hundert, was für einen so jungen Titel eine erste Orientierung bietet, aber noch keine abschließende.
Seit dem Erscheinen ist erst ein Jahr vergangen. Unter den Musikerfilmen nimmt das Werk eine eigene Position ein, weil es nicht vom Aufstieg erzählt, sondern von einem Rückzug, und den Blick auf die leisen Seiten eines großen Namens richtet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jeremy Allen White als Bruce Springsteen
- Jeremy Strong als Jon Landau
- Paul Walter Hauser als Mike Batlan
- Stephen Graham als Douglas Springsteen
- Odessa Young als Faye Romano
- Gaby Hoffmann als Adele Springsteen
- Marc Maron als Chuck Plotkin
- David Krumholtz als Al Teller
- Harrison Gilbertson als Matt Delia
- Grace Gummer als Barbara Landau
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Verfügbarkeit
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