Spike Lee's Spiel des Lebens (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Spike Lee |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 136 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-05-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 21.567.853 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (825 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jake sitzt eine zwanzigjährige Haftstrafe ab, verurteilt wegen des Todes seiner Frau, den er nicht beabsichtigt hatte. Gegen die Aussicht auf Strafnachlass erhält er sieben Tage unter Aufsicht in Freiheit. Er soll nach Coney Island zurückkehren und seinen achtzehnjährigen Sohn Jesus dazu bringen, ein Stipendium der Big State University anzunehmen, einer Hochschule, die dem Gouverneur des Bundesstaates am Herzen liegt. Jesus ist ein bekannter und umworbener Basketballspieler seiner Highschool. Dass er es so weit gebracht hat, verdankt er auch dem Vater, und genau darin liegt die Schwierigkeit: Den Tod der Mutter hat er ihm nie verziehen, und womöglich auch nicht die Härte des Trainings, dem er ihn von klein auf unterworfen hat.
Entstehungsgeschichte
Spike Lee führte Regie bei diesem Drama aus dem Jahr 1998. Denzel Washington spielt Jake, Ray Allen den Sohn Jesus; Rosario Dawson und Milla Jovovich ergänzen die Besetzung. Ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film bleibt bei einem einzigen Genre, und das ist bezeichnend. Der Sport liefert nur den Anlass, verhandelt wird eine Vater-Sohn-Geschichte, in der beide Seiten etwas voneinander wollen und keine der beiden es offen sagen kann. Die Konstruktion ist streng: Eine Frist von sieben Tagen setzt den Rahmen, ein Stipendium bildet den Einsatz, und die Freiheit des Vaters hängt an einer Unterschrift des Sohnes. Damit ist jedes Gespräch zwischen den beiden zugleich ein Handel, was jede Annäherung verdächtig macht. Dass der Gouverneur ein Interesse an der Entscheidung hat, weitet den Blick über die Familie hinaus auf die Kräfte, die an einem begabten Achtzehnjährigen ziehen.
Einordnung & Wirkung
6,8 von 10 aus einigen hundert abgegebenen Stimmen ist ein Wert im oberen Mittelfeld, der bei einem Drama ohne eindeutige Auflösung nicht überrascht. 28 Jahre nach dem Erscheinen bleibt die Anlage lesbar, weil sie weniger vom Basketball lebt als von der Frage, was ein Vater von einem Sohn verlangen darf, dem er beides gegeben hat: die Fähigkeit und den Grund, ihn dafür zu hassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Denzel Washington als Jake Shuttlesworth
- Ray Allen als Jesus Shuttlesworth
- Rosario Dawson als Lala Bonilla
- Milla Jovovich als Dakota Burns
- Hill Harper als Coleman "Booger" Sykes
- Ned Beatty als Warden Wyatt
- Jim Brown als Spivey
- Joseph Lyle Taylor als Crudup
- Bill Nunn als Uncle Bubba
- Michele Shay als Aunt Sally
Weitere Filme von Spike Lee
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.