Speak - Die Wahrheit ändert alles (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jessica Sharzer |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-01-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (551 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In den Sommerferien wird Melinda auf der Party einer Freundin vergewaltigt. Völlig kopflos ruft sie die Polizei, kann sich im Schock aber nicht mitteilen. Die Polizei kommt, die Party wird abgebrochen, und die Freunde wenden sich von Melinda ab. Seitdem schweigt sie und teilt sich niemandem mit.
Mit dem Schulbeginn fangen die eigentlichen Probleme an. Unfähig, das Geschehene zu verarbeiten, zieht Melinda sich immer weiter zurück und wird schnell als Sonderling abgestempelt und gemieden. Nur ihr Kunstlehrer Mr. Freemann erkennt ihr Talent und spürt, dass mit ihr etwas nicht stimmt, findet aber keinen Zugang zu ihr. In einer vergessenen Abstellkammer der Schule richtet sich Melinda ein kleines Atelier ein. Dort malt sie ihre Bilder und findet langsam wieder zu sich.
Entstehungsgeschichte
Jessica Sharzer inszenierte das Drama, das 2004 erschien. Kristen Stewart steht an erster Stelle der Besetzung, neben ihr Elizabeth Perkins, Steve Zahn und Michael Angarano. Die Freigabe ab 12 Jahren zeigt, dass der Film das Thema so behandelt, dass es auch für ein jüngeres Publikum zugänglich bleibt.
Hinter den Kulissen
Drama, ohne weiteres Genre. Diese Reduktion sagt bereits viel: Es gibt keinen Thriller-Anteil, keine Ermittlung, keine Konfrontation mit dem Täter als Handlungsmotor. Im Zentrum steht der Zustand einer Jugendlichen, die nicht sprechen kann, und die Frage, wie sie ihre Sprache zurückgewinnt.
Die Anlage folgt dem Schuljahr als Zeitrahmen und der Schule als Ort, an dem Verletzung und Heilung zugleich stattfinden. Das Schweigen ist Symptom und Thema, der Titel benennt die Aufgabe. Dass der Ausweg über die Kunst führt, über ein Atelier in einer Abstellkammer, verlagert die Bewältigung ins Bildliche: Melinda kann malen, was sie nicht sagen kann.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 7,1 von 10 bei einigen hundert Stimmen zeigt eine überwiegend positive Aufnahme auf schmaler Basis. Für ein Drama über ein so schweres Thema ist das ein Wert, der auf ein Publikum hindeutet, das sich auf die Innenansicht einlässt.
22 Jahre nach dem Erscheinen gehört „Speak“ zu den Jugenddramen, die sexuelle Gewalt nicht als Ereignis, sondern als Nachwirkung erzählen. Der Film bleibt bei der Betroffenen und überlässt ihr das letzte Wort.
Bilder






Besetzung & Stab
- Kristen Stewart als Melinda Sordino
- Elizabeth Perkins als Joyce Sordino
- Steve Zahn als Mr. Freeman
- Michael Angarano als Dave Petrakis
- D. B. Sweeney als Jack Sordino
- Hallee Hirsh als Rachel Bruin
- Robert John Burke als Mr. Neck
- Allison Siko als Heather
- Eric Lively als Andy Evans
- Richard Hagerman als School Bus Driver
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Verfügbarkeit
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