Song for a Raggy Boy (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Aisling Walsh |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-01-19 |
| Einspielergebnis | 783.544 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (148 Stimmen) |
Worum es geht
In einem katholisch geführten Reformatorium namens St. Jude wird Franklin gegen den Willen älterer Mitglieder der Kirche als einziger weltlicher Lehrer eingesetzt. Geleitet wird die Einrichtung von einem Bruder John, dessen Umgang mit den Jungen von Härte und Strafe geprägt ist. Franklin steht mit seiner Haltung allein zwischen den Brüdern, die das Haus führen. Statt auf verbale und körperliche Gewalt, an die die Jungen gewöhnt sind, setzt er auf Vertrauen und baut zu seinen Schülern eine Beziehung auf, die sich von allem unterscheidet, was sie bisher erlebt haben. An Weihnachten schlägt Bruder John zwei jüngere Insassen wegen eines vermeintlichen Regelverstoßes. Franklin greift ein und stoppt die Gewalt – zumindest für den Moment.
Entstehungsgeschichte
Der Film aus dem Jahr 2003 stammt von der Regisseurin Aisling Walsh. In den Hauptrollen sind Aidan Quinn als Franklin und Iain Glen als Bruder John zu sehen, ergänzt durch Marc Warren und Dudley Sutton. Angaben zu einer Altersfreigabe liegen nicht vor.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Historie deutet an, dass der Film seinen Konflikt in einem konkreten institutionellen Rahmen verankert, statt ihn allgemein zu erzählen. Die Anlage der Geschichte – ein einzelner Außenstehender, der gegen ein etabliertes System aus Autorität und Gewalt antritt – folgt einem klaren dramaturgischen Muster: Vertrauen gegen Kontrolle, ein Einzelner gegen eine Institution. Dass der Konflikt an einem religiösen Feiertag eskaliert, verstärkt den Kontrast zwischen der Fassade der Fürsorge und der tatsächlichen Praxis im Haus. Die Besetzung mit erfahrenen Darstellern in den zentralen Gegenrollen lässt vermuten, dass der Film stark auf das Spiel zwischen den beiden Figuren – dem Lehrer und dem Bruder – setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis gehört der Film zu jenen Titeln, die kein breites Publikum erreicht haben, aber bei denen, die ihn gesehen haben, überdurchschnittlich gut ankommen. Seit dem Erscheinungsjahr 2003 sind mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, ohne dass sich die Bewertungsbasis stark ausgeweitet hat, was auf einen anhaltend kleinen, aber konstanten Kreis von Zuschauern hindeutet. Innerhalb des historischen Dramas reiht sich der Film in eine Reihe von Werken ein, die institutionelle Gewalt und deren Aufdeckung durch eine einzelne Figur thematisieren.
Bilder



Besetzung & Stab
- Aidan Quinn als William Franklin
- Iain Glen als Brother John
- Marc Warren als Brother Mac
- Dudley Sutton als Brother Tom
- Alan Devlin als Father Damian
- Stuart Graham als Brother Whelan
- Bernard Manning als Rogers 855
- John Travers als Liam Mercier 636
- Andrew Simpson als Gerard Peters 458
- Mark Butler als Downey 913
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Verfügbarkeit
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