Slam (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrea Molaioli |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-11-20 |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (239 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Samuele ist sechzehn und steht vor einer Nachricht, die sein Leben aus der Bahn wirft: Seine Beziehung zu Alice war ohnehin schon abgekühlt, ihre Energie ging vor allem ins Eiskunstlaufen, als sie ihm eröffnet, schwanger zu sein. Für Samuele bedeutet das auch, sich mit der eigenen Familiengeschichte zu konfrontieren, denn seine Mutter war gerade einmal 32, als sie ihn bekam, und macht kein Geheimnis daraus, dass diese frühe Mutterschaft ihr Leben geprägt hat. Auch der Vater trägt diese Erfahrung mit sich. Alices Eltern, bürgerlich und auf klare Vorstellungen von ihrer Tochter fixiert, drängen auf eine Abtreibung, doch Alice weigert sich, den für sie vorgezeichneten Weg zur Juristin zu gehen. Samuele muss sich, fast erstarrt vor der Wucht der Situation, seinem eigenen Schicksal stellen.
Entstehungsgeschichte
"Slam" entstand 2016 unter der Regie von Andrea Molaioli als Komödie. In den Hauptrollen sind Ludovico Tersigni und Barbara Ramella als das junge Paar zu sehen, ergänzt durch Jasmine Trinca und Luca Marinelli, die die Elterngeneration verkörpern.
Hinter den Kulissen
Dass der Film ein Thema wie ungewollte Teenagerschwangerschaft in eine Komödie packt, setzt einen bestimmten Ton: Statt reinem Drama entsteht ein Erzählraum, in dem Widersprüche, Unbeholfenheit und familiäre Reibung auch komische Seiten zeigen dürfen. Die Konstellation aus zwei Generationen, die mit ähnlichen Erfahrungen konfrontiert sind, verleiht der Geschichte eine Spiegelstruktur: Die Eltern erleben im Sohn eine Wiederholung ihrer eigenen Jugend, während Alices bürgerliches Elternhaus als Kontrastfolie dient. Die Besetzung mit erfahrenen Darstellern wie Marinelli und Trinca neben jüngeren Gesichtern wie Tersigni und Ramella deutet auf ein bewusstes Nebeneinander von Lebensphasen hin, das den Kern der Handlung trägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer vergleichsweise kleinen, dreistelligen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich "Slam" im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile knapp zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an der schmalen Bewertungsbasis viel geändert hat, was auf eine begrenzte Wahrnehmung außerhalb des italienischen Sprachraums hindeutet. Innerhalb der Komödien, die sich mit ernsten gesellschaftlichen Themen befassen, reiht sich der Film in eine Tradition ein, die familiäre Konflikte über mehrere Generationen hinweg humorvoll auflöst, ohne die Ernsthaftigkeit der Ausgangssituation zu leugnen.
Bilder


Besetzung & Stab
- Ludovico Tersigni als Samuele
- Barbara Ramella als Alice
- Jasmine Trinca als Antonella
- Luca Marinelli als Valerio
- Fiorenza Tessari als Giovanna
- Pietro Ragusa als Carlo
- Tony Hawk als Voice
- Gianluca Broccatelli als Lepre
- Fausto Maria Sciarappa als Marco
- Caterina Biasiol als Martina
Weitere Filme von Andrea Molaioli
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.