Sheitan (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kim Chapiron |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-02-01 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (390 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach einer durchzechten Nacht strandet eine Gruppe junger Halbstarker weit außerhalb der Stadt. Ziel ist das Elternhaus der schönen Eve, ein Landhaus, in dem außer dem Verwalter Joseph niemand wohnt. Der verschrobene Mann sucht zur Verwunderung der Jugendlichen auffällig ihre Nähe. Mit seiner hinterwäldlerischen Art sorgt er zunächst vor allem für Gelächter.
Bei einem Ausflug zu einer nahen heißen Grotte lernen die Gäste die Jugend des Dorfes kennen, die sich äußerst merkwürdig verhält. Schon in der ersten Nacht auf dem Anwesen kippt die Stimmung endgültig. Die Freunde müssen erkennen, dass die Einheimischen und auch Eve nicht bloß seltsam, sondern völlig wahnsinnig sind. Aus dem ausgelassenen Abstecher aufs Land wird ein Kampf ums Überleben.
Entstehungsgeschichte
Kim Chapiron führte bei dem 2006 erschienenen Film Regie. Zur Besetzung zählen Vincent Cassel, Olivier Barthélémy, Roxane Mesquida und Leïla Bekhti. Für Zuschauer unter 18 Jahren ist der Film nicht freigegeben, was angesichts der Genremischung und der Wendung ins Wahnhafte wenig überrascht.
Hinter den Kulissen
Komödie, Horror und Thriller in einem Film zu vereinen, ist ein Wagnis, und die Handlung macht deutlich, wie dieser Wechsel funktioniert. Anfangs dominiert das Komische: Städtische Jugendliche treffen auf einen kauzigen Verwalter, über den sie sich amüsieren. Der Humor entsteht aus dem Zusammenprall von Stadt und Land. Genau diese Überheblichkeit wird im weiteren Verlauf zur Falle, denn das Belächelte entpuppt sich als Bedrohung.
Weihnachten bildet einen Rahmen, der zu dem Geschehen in denkbar scharfem Kontrast steht. Das Fest der Familie und der Besinnlichkeit trifft auf ein abgelegenes Haus, in dem die Gastgeber sich als gefährlich erweisen. Auch der Titel „Sheitan“, zu dem der englische Titel „Satan“ passt, deutet an, dass es um mehr geht als um ein paar verschrobene Landbewohner.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,8 von 10 Punkten liegt der Film im Mittelfeld, gestützt auf einige hundert Stimmen. Das passt zu einem Werk, das bewusst zwischen den Genres pendelt und damit nicht jedem Geschmack entgegenkommt.
20 Jahre nach dem Erscheinen bleibt er ein Beispiel für eine Spielart des Horrorfilms, in der Städter aufs Land geraten und dort auf eine feindselige Gemeinschaft treffen. Die komödiantische Grundierung verleiht diesem bekannten Muster einen eigenen, sperrigen Ton.
Bilder


Besetzung & Stab
- Vincent Cassel als Joseph
- Olivier Barthélémy als Bart
- Roxane Mesquida als Eve
- Leïla Bekhti als Yasmine
- Julie-Marie Parmentier als Jeanne
- Ladj Ly als Ladj
- Nico Le Phat Tan als Thaï
- Gérald Thomassin als Maurice
- Georgette Crochon als Marie
- François Levantal als Le pompiste / Le chirurgien
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Verfügbarkeit
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