Shaun of the Dead (2004)
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| Regie | Edgar Wright |
|---|---|
| Genre | Horror, Komödie |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-04-09 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 39.396.175 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (9.631 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Shaun arbeitet in einem Elektronikladen, wird von seinen Kollegen nicht ernst genommen, verbringt jeden Abend mit seinem arbeitslosen Mitbewohner Ed im selben Pub und wird deshalb von seiner Freundin verlassen. Am Morgen danach ist er verkatert, geht Cola kaufen und bemerkt nicht, dass die halbe Nachbarschaft untot ist.
Als der Groschen fällt, entwickelt er einen Plan: Mutter holen, Freundin holen, ins Winchester gehen, ein Bier trinken und warten, bis alles vorbei ist. Der Film erzählt daraus eine Komödie über einen Mann, dessen Reifung ausgerechnet in einer Zombieapokalypse stattfindet, und wird in der zweiten Hälfte unangenehm ernst.
Entstehungsgeschichte
Simon Pegg und Edgar Wright hatten zuvor gemeinsam die Sitcom "Spaced" gemacht, in der eine Folge eine Zombiesequenz enthielt. Daraus entstand die Idee zum Film.
Beide schrieben das Drehbuch gemeinsam. Der Bezug zu George A. Romero ist ausdrücklich: Der Titel spielt auf "Zombie – Dawn of the Dead" an, und Romero sah den Film, mochte ihn und besetzte Pegg und Wright anschließend in einem Kurzauftritt in "Land of the Dead". Das Budget lag bei rund vier Millionen Pfund.
Hinter den Kulissen
Der Film ist so gebaut, dass praktisch jede Bemerkung der ersten halben Stunde später eingelöst wird — Shaun beschreibt seinen Tagesablauf am Anfang, und im zweiten Durchgang durch dieselben Straßen ist alles verändert. Beide Sequenzen wurden mit identischer Kameraführung gedreht.
Wright arbeitet mit schnellen Schnittfolgen auf Details, die er später in "Baby Driver" perfektionierte. Die Zombies wurden ausschließlich mit Maskenarbeit umgesetzt, ohne digitale Ergänzung. Für die Szene, in der die Gruppe Schallplatten als Wurfgeschosse sortiert, wählte Pegg die genannten Alben selbst aus.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 30 Millionen Dollar ein und wurde in Großbritannien zum Erfolg.
Er begründete gemeinsam mit "Zombieland" die Zombiekomödie als tragfähige Form und ist der erste Teil dessen, was Pegg und Wright später als lose Trilogie bezeichneten — mit "Hot Fuzz" und "The World's End". Sein Ruf ist erheblich gewachsen; er gilt heute als eine der besten britischen Komödien seiner Generation. Bemerkenswert bleibt der Tonwechsel: Der Film ist über weite Strecken sehr komisch und lässt im letzten Drittel Figuren sterben, ohne den Ton wieder zu retten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Simon Pegg als Shaun
- Nick Frost als Ed
- Kate Ashfield als Liz
- Lucy Davis als Dianne
- Dylan Moran als David
- Jessica Hynes als Yvonne
- Penelope Wilton als Barbara
- Bill Nighy als Phillip
- Martin Freeman als Declan
- Matt Lucas als Cousin Tom
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Verfügbarkeit
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