Shadow of the Vampire (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | E. Elias Merhige |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-08-30 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.279.017 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (704 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Berlin im Jahr 1921: Ein Regisseur namens Friedrich Murnau beginnt mit der Arbeit an einem Vampirfilm, der „Nosferatu“ heißen soll. Ihm genügt keine Kulisse. Weil er das Geschehen so wirklich wie möglich haben will, verlegt er die Dreharbeiten an Originalschauplätze und verpflichtet für die Titelrolle einen Schauspieler, über den am Set niemand Genaueres weiß: Max Schreck. Der Neue benimmt sich von Anfang an sonderbar, und je länger gedreht wird, desto weniger lässt sich sein Auftreten mit Marotten erklären. Unter den Kollegen und Mitarbeitern setzt sich ein Verdacht fest, den zunächst niemand aussprechen mag: dass dieser Schreck kein Darsteller ist, der einen Vampir spielt, sondern ein Vampir, der einen Darsteller spielt.
Entstehungsgeschichte
Für den Spielfilm, der im Jahr 2000 herauskam, führte E. Elias Merhige Regie. Die beiden zentralen Rollen liegen bei John Malkovich und Willem Dafoe, daneben stehen Udo Kier und Cary Elwes in der Besetzung. Jugendliche ab zwölf Jahren dürfen den Film sehen.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Drama und Horror nennt das Drama zuerst, und die Anlage des Stoffes stützt diese Reihenfolge. Der Schrecken entsteht hier nicht im Dunkeln, sondern in einem Arbeitsverhältnis: Ein Filmteam ist in der Fremde unterwegs, arbeitet für einen Regisseur, dem das Ergebnis über alles geht, und hat einen Kollegen in seiner Mitte, dessen Herkunft niemand kennt. Der Horror liegt vor allem darin, wie lange alle Beteiligten das Naheliegende nicht benennen. Dass die Handlung an einem Filmset spielt, verdoppelt zudem jede Szene: Was als Rolle verabredet ist, könnte ebenso gut echt sein, und die Erzählung lebt davon, dass sich diese beiden Ebenen nicht sauber trennen lassen. Zwei gleichrangige Hauptrollen, die einander als Regisseur und Darsteller gegenüberstehen, legen das Ganze als Kammerspiel zweier Willen an.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 steht der Film im soliden Mittelfeld, gestützt auf eine überschaubare Bewertungsbasis. Das passt zu einem Stoff, der Horror- und Dramapublikum zugleich anspricht und keiner der beiden Seiten ganz entgegenkommt. 26 Jahre nach dem Erscheinen wirkt die Verbindung von Schauergeschichte und Filmarbeit weiterhin eigenständig, weil sie den Grusel nicht als Schauwert einsetzt, sondern als Zuspitzung einer Frage nach den Kosten der Kunst.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Malkovich als F. W. Murnau
- Willem Dafoe als Max Schreck
- Udo Kier als Albin Grau
- Cary Elwes als Fritz Arno Wagner
- Catherine McCormack als Greta Schröder
- Suzy Eddie Izzard als Gustav von Wangenhein
- Aden Gillett als Henrik Galeen
- Nicholas Elliott als Paul
- Ronan Vibert als Wolfgang Müller
- Sophie Langevin als Elke
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Verfügbarkeit
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