Selfie (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Vianney Lebasque |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-01-15 |
| TMDB-Bewertung | 5,2 (153 Stimmen) |
Worum es geht
Selfie zeigt eine Welt, in der digitale Technik längst jeden Lebensbereich durchdrungen hat, und die Menschen, die daran zu zerbrechen drohen. Erzählt werden mehrere Schicksale von Smartphone-Süchtigen und Technikverweigerern, die zwischen Familie, Schule, Arbeit und Liebe an den Rand des Nervenzusammenbruchs geraten. Der Film versammelt diese Episoden als komödiantische Momentaufnahmen eines Alltags, der vom Bildschirm bestimmt wird, ohne dass eine einzelne Hauptfigur oder ein zentraler Handlungsstrang im Vordergrund steht.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Vianney Lebasque bei diesem 2020 entstandenen Kinofilm. Zur Besetzung gehören Max Boublil, Blanche Gardin, Sébastien Chassagne und Elsa Zylberstein. Weitere Produktionsangaben liegen nicht vor.
Hinter den Kulissen
Schon der Aufbau als Geschichte mehrerer Figuren aus unterschiedlichen Lebensbereichen – Familie, Schule, Beruf, Liebe – verweist auf eine Anlage als Episodenkomödie, die ein gesellschaftliches Phänomen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet statt eine einzelne Erzählung zu verfolgen. Die Genrezuordnung als Komödie deutet darauf hin, dass die geschilderten Zusammenbrüche und Abhängigkeiten mit satirischem statt dramatischem Ton behandelt werden. Die Formulierung „Homo Numericus“ legt nahe, dass der Film weniger einzelne Charakterstudien liefert als eine überspitzte Typologie digitaler Verhaltensweisen zeichnet, in der Sucht und Verweigerung als zwei Enden derselben Beziehung zur Technik erscheinen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,2 von 10 Punkten bewegt sich Selfie im unteren Mittelfeld, wobei die Stimmenbasis mit deutlich unter tausend Bewertungen eher schmal bleibt und die Aussagekraft entsprechend begrenzt ist. Seit dem Erscheinungsjahr 2020 sind mittlerweile fünf Jahre vergangen, ein Zeitraum, in dem sich das Thema Smartphone- und Social-Media-Abhängigkeit im gesellschaftlichen Diskurs weiter zugespitzt hat. Innerhalb der Komödien, die sich mit digitalen Lebenswelten auseinandersetzen, reiht sich der Film als eine von mehreren Auseinandersetzungen mit dem Thema ein, ohne dass sich aus den vorliegenden Angaben eine besondere Stellung innerhalb dieses Feldes ableiten ließe.
Bilder





Besetzung & Stab
- Max Boublil als Toon
- Blanche Gardin als Stéphanie Perez
- Sébastien Chassagne als Fabrice
- Elsa Zylberstein als Bettina
- Idir Chender als Marco
- Estéban als Seller of likes / Seller of notes / Other witness
- Mariama Gueye als Inès
- Alma Jodorowsky als Jeanne
- Haroun als Yoann
- Finnegan Oldfield als Florian Delamare
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Verfügbarkeit
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