Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Hand |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Animation, Familie |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1938-01-22 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 1.488.423 $ |
| Einspielergebnis | 184.925.486 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (8.128 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Königin fragt jeden Tag ihren Spiegel, wer die Schönste im Land sei, und hält ihre Stieftochter in Lumpen als Magd. Als der Spiegel Schneewittchen nennt, gibt sie einem Jäger den Auftrag, sie im Wald zu töten und ihr Herz mitzubringen.
Der Jäger bringt es nicht fertig. Schneewittchen flieht und findet ein Haus, in dem sieben Bergleute wohnen, deren Ordnung sie sofort umstellt. Die Königin erfährt vom Spiegel, dass ihr Auftrag nicht ausgeführt wurde, verwandelt sich in eine alte Frau und kommt mit einem Apfel.
Entstehungsgeschichte
Es war der erste abendfüllende Zeichentrickfilm eines amerikanischen Studios. Die Branche hielt das Vorhaben für aussichtslos und nannte es Disneys Wahnsinn — niemand glaubte, dass ein Publikum anderthalb Stunden gezeichnete Figuren ertragen würde.
Die Kosten stiegen auf rund 1,5 Millionen Dollar, etwa das Zehnfache einer damaligen Kurzfilmproduktion. Walt Disney belastete sein Haus mit einer Hypothek und musste während der Herstellung ein zusätzliches Darlehen über 250.000 Dollar aufnehmen.
Hinter den Kulissen
Für den Film entstanden über 750.000 Zeichnungen. Um menschliche Bewegungen glaubhaft darzustellen, wurden Darsteller gefilmt und deren Bewegungen abgezeichnet — ein Verfahren, das anschließend zum Standard wurde.
Mehrere aufwendig fertiggestellte Sequenzen wurden gestrichen, darunter eine Suppenszene mit den Zwergen und der Bau eines Betts, weil sie die Erzählung aufhielten. Für die Tiefenwirkung der Waldbilder entwickelte das Studio die Multiplan-Kamera, die mehrere hintereinanderliegende Ebenen getrennt bewegen konnte.
Einordnung & Wirkung
Die Premiere fand am 21. Dezember 1937 im Carthay Circle Theatre in Los Angeles statt und endete mit stehenden Ovationen; in Deutschland lief der Film erst nach dem Krieg an. Weltweit spielte er in den ersten Jahren rund acht Millionen Dollar ein.
Walt Disney erhielt einen Ehrenoscar in Gestalt einer großen und sieben kleiner Statuetten, überreicht von der zehnjährigen Shirley Temple. Der Erfolg finanzierte den Bau der Studios in Burbank und machte den abendfüllenden Zeichentrickfilm zur eigenen Gattung — alles, was danach kam, geht auf dieses Wagnis zurück.
Bilder








Besetzung & Stab
- Adriana Caselotti als Snow White (voice) (uncredited)
- Lucille La Verne als Queen / Witch (voice) (uncredited)
- Harry Stockwell als Prince (voice) (uncredited)
- Roy Atwell als Doc (voice) (uncredited)
- Pinto Colvig als Sleepy / Grumpy / Dopey (hiccups) (voice) (uncredited)
- Otis Harlan als Happy (voice) (uncredited)
- Scotty Mattraw als Bashful (voice) (uncredited)
- Billy Gilbert als Sneezy (voice) (uncredited)
- Eddie Collins als Dopey / Chipmunk and Squirrel Sneezes (voice) (uncredited)
- Moroni Olsen als Magic Mirror (voice) (uncredited)
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Verfügbarkeit
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