Schmerzensgeld - Wer reich sein will muss leiden (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ramaa Mosley |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy, Thriller |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-09-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (521 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
John und Alice sind in ihren Zwanzigern und schlagen sich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mehr schlecht als recht durchs Leben. Dann stoßen sie auf eine mysteriöse Messingteekanne, die Geld in Hülle und Fülle ausspuckt. Die beiden stehlen sie, und für einen Moment scheint das Problem gelöst.
Doch die Kanne hat eine Regel: Sie produziert nur dann Scheine, wenn jemand Schmerz verspürt. Also beginnen John und Alice, sich selbst Leid zuzufügen, beim Zahnarzt oder bei der Haarentfernung. Was als Spiel beginnt, wird bitterer Ernst, denn ihr plötzlicher Reichtum bleibt nicht unbemerkt. Andere wollen die Kanne ebenfalls, und sie sind bereit, dafür über Leichen zu gehen.
Entstehungsgeschichte
Ramaa Mosley hat den Film inszeniert, er stammt aus dem Jahr 2012. Juno Temple und Michael Angarano führen die Besetzung an, Alexis Bledel und Billy Magnussen kommen hinzu. Die Freigabe ab 12 Jahren zeigt, dass der Schmerz hier eher komisch als drastisch gezeigt wird.
Hinter den Kulissen
Komödie, Fantasy und Thriller: Die drei Genres beschreiben die Bewegung der Geschichte. Sie beginnt als Komödie über ein klammes Paar, nimmt mit dem magischen Gegenstand eine Fantasy-Prämisse auf und kippt in den Thriller, sobald Dritte auf das Geheimnis stoßen. Die Anlage ist die eines moralischen Rechenexempels: Wie viel Schmerz ist wie viel Geld wert, und wo endet die Bereitschaft, den eigenen Körper zu Markte zu tragen. Der deutsche Titel „Schmerzensgeld" nimmt den Begriff wörtlich, der englische „The Brass Teapot" benennt schlicht das Objekt. Dass die Kanne gestohlen wird, statt gefunden zu werden, setzt von Anfang an ein Zeichen: Die beiden sind nicht unschuldig in ihre Lage geraten.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,1 von 10 Punkten liegt die Bewertung knapp über der Mitte, bei einigen hundert Stimmen. Der Film ist 14 Jahre alt. Innerhalb der Komödie gehört er zu den Titeln, die eine einzelne fantastische Idee konsequent durchspielen und daraus eine Eskalation entwickeln. Die mittlere Bewertung deutet darauf hin, dass die Prämisse stärker wirkt als ihre Durchführung.
Bilder




Besetzung & Stab
- Juno Temple als Alice
- Michael Angarano als John
- Alexis Bledel als Payton
- Billy Magnussen als Arnie
- Alia Shawkat als Louise
- Bobby Moynihan als Chuck
- Steve Park als Dr. Ling
- Ben Rappaport als Ricky
- Lucy Walters als Mary
- Jack McBrayer als Joe
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