Schlussmacher (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Matthias Schweighöfer |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-01-10 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (154 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paul verdient sein Geld mit einem Job, den sich die meisten Menschen so nicht wünschen würden: Für eine Berliner Trennungsagentur macht er im Auftrag anderer Schluss. Quer durch Deutschland reist er, um ungeliebte Partner stellvertretend abzuservieren, und hat sich dabei ein dickes Fell gegenüber Tränen und Wutausbrüchen zugelegt. Jede erledigte Trennung bedeutet für ihn ein Stück mehr Aussicht auf die Beförderung zum Unternehmenspartner. Sein eigenes Liebesleben an der Seite von Freundin Natalie läuft dabei erstaunlich reibungslos, ganz im Gegensatz zu dem seiner Kunden. Als Paul jedoch seinen bislang wichtigsten Auftrag abwickeln will, gerät ihm der anhängliche Toto in die Quere, der sich mit der Rolle des Abservierten partout nicht abfinden will und Pauls sorgfältig geplantes Berufs- wie Privatleben gehörig durcheinanderbringt.
Entstehungsgeschichte
"Schlussmacher" entstand 2013 unter der Regie von Matthias Schweighöfer, der auch die Hauptrolle des Paul übernimmt. An seiner Seite stehen Milan Peschel, Nadja Uhl und Anna Bederke. Der Film ist als Komödie angelegt und ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Grundidee, Trennungen zum Beruf zu machen, liefert dem Film einen ungewöhnlichen Ausgangspunkt, der Beziehungskomödie und Berufssatire miteinander verbindet. Dass ausgerechnet der professionelle Trennungsspezialist selbst in eine emotionale Schieflage gerät, sobald ihm ein unkooperativer Kunde begegnet, verweist auf ein klassisches Komödienprinzip: Die Figur, die glaubt, das Gefühlschaos anderer souverän im Griff zu haben, verliert selbst die Kontrolle. Die Besetzung mit Schweighöfer in der Doppelrolle als Regisseur und Hauptdarsteller sowie Peschel, Uhl und Bederke in den weiteren Rollen deutet auf ein Ensemble hin, das um diese zentrale Konstellation herum aufgebaut ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 aus einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich "Schlussmacher" im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine klare Tendenz nach oben oder unten ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2013 sind mittlerweile über ein Jahrzehnt vergangen, der Film reiht sich in die Riege deutscher Beziehungskomödien jener Zeit ein, die auf bekannte Gesichter und eine pointierte Grundidee setzen, statt auf große erzählerische Wagnisse.
Bilder



Besetzung & Stab
- Matthias Schweighöfer als Paul Voigt
- Milan Peschel als Toto Kuhlmann
- Nadja Uhl als Katharina Dreher
- Anna Bederke als Sarah Voigt
- Heiner Lauterbach als Georg Adler
- Catherine de Léan als Nathalie Bernier
- Genija Rykova als Vanessa Lindner
- Gennadi Vengerov als Vater Sokolow
- Manuela Wisbeck als Gabriele Becher
- Bejo Dohmen als Agenturmitarbeiter
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Verfügbarkeit
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