Schiffsjunge ahoi! (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Adam Resnick |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy, Abenteuer, Liebesfilm |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-01-07 |
| Einspielergebnis | 3.662.459 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,2 (114 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein verwöhnter Millionärssohn erwartet eine komfortable Kreuzfahrt nach Hawaii, findet sich stattdessen aber an Bord eines heruntergekommenen Fischerkahns wieder. Der Kapitän macht kurzen Prozess und ernennt ihn zum Schiffsjungen. Trotz seiner Ahnungslosigkeit hält er an der Vorstellung fest, sein ursprüngliches Reiseziel zu erreichen, und stellt sich mit wachsendem Eigensinn allerlei Gefahren und fantastischen Wesen. Dabei verschafft er sich langsam den Respekt der Mannschaft. Für Komplikationen sorgt eine Marathonschwimmerin, deren Rekordversuch er unabsichtlich durchkreuzt – eine Begegnung, die der Geschichte ihre romantische Note gibt.
Entstehungsgeschichte
„Schiffsjunge ahoi!“ (Originaltitel: „Cabin Boy“) entstand 1994 unter der Regie von Adam Resnick. In den Hauptrollen sind Chris Elliott, Ritch Brinkley, James Gammon und Brian Doyle-Murray zu sehen. Der Film verbindet Elemente von Komödie, Fantasy, Abenteuer und Liebesfilm.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Fantasy und Abenteuer mit einer klassischen Screwball-Situation – der Verwechslung eines Luxusschiffs mit einem einfachen Fischkutter – deutet auf eine Erzählung hin, die bewusst mit Übertreibung arbeitet. Der naive, arrogante Protagonist, der auf hoher See mit Fabelwesen konfrontiert wird, folgt dem Muster einer Reifegeschichte, die ihre Ernsthaftigkeit hinter grotesken Situationen versteckt. Dass eine Liebesgeschichte um eine Marathonschwimmerin eingebaut ist, verstärkt den Eindruck einer Handlung, die verschiedene Genrebausteine bewusst gegeneinander ausspielt, statt sich auf ein einzelnes Erzählmuster zu verlassen. Die Besetzung mit vier männlichen Darstellern in tragenden Rollen lässt vermuten, dass die Schiffsbesatzung als Ensemble im Zentrum steht, während der Hauptfigur die Rolle des Außenseiters zufällt, der sich ihren Respekt erst verdienen muss.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,2 bei einer vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen lässt. Seit der Veröffentlichung 1994 sind mittlerweile über drei Jahrzehnte vergangen, was den Titel in eine Zeit einordnet, in der abenteuerlich-fantastische Komödien mit Liebeshandlung ein eigenes, aber selten unumstrittenes Nischenfeld bildeten. Innerhalb dieser Genremischung bleibt „Schiffsjunge ahoi!“ ein Beispiel für einen Film, der auf ungewöhnliche Situationskomik setzt, ohne beim Publikum einen eindeutigen Konsens zu erzielen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chris Elliott als Nathanial Mayweather
- Ritch Brinkley als Captain Graybar
- James Gammon als Paps
- Brian Doyle-Murray als Skunk
- Brion James als Big Teddy
- Melora Walters als Trina
- I.M. Hobson als Headmaster Timmons
- Alex Nevil als Thomas
- David H. Sterry als Lance
- Bob Elliott als William Mayweather
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Verfügbarkeit
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