Satánico pandemonium: la sexorcista (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gilberto Martínez Solares |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-06-26 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (101 Stimmen) |
Worum es geht
Schwester Maria gilt im Kloster als Vorbild an Güte und Nächstenliebe. Doch unter dieser Fassade tobt ein Konflikt, den niemand ahnt: In ihren geheimsten Fantasien erscheint ihr eine andere Welt, in der ihre verbotenen Begierden keine Grenzen kennen und in der der Teufel selbst über sie herrscht. Je mehr sich diese Visionen in ihrem Alltag festsetzen, desto mehr verschwimmt die Grenze zwischen frommer Nonne und Werkzeug des Bösen. Gewalttätige und blasphemische Handlungen häufen sich, bis Maria erkennt, dass sie auserwählt scheint, das Kloster und ihre Mitschwestern ins Verderben zu führen. Wie weit sie auf diesem Weg tatsächlich geht, bleibt der Betrachtung im Film selbst überlassen.
Entstehungsgeschichte
Der mexikanische Film entstand 1975 unter der Regie von Gilberto Martínez Solares. In den Hauptrollen sind Cecilia Pezet, Enrique Rocha, Delia Magaña und Clemencia Colin zu sehen. Angaben zu einer Altersfreigabe liegen nicht vor.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung in Horror, Mystery und Thriller verrät bereits die Anlage der Geschichte: Es geht weniger um äußere Bedrohung als um einen inneren Zustand, der sich nach außen entlädt. Die Klosterkulisse und die Figur der frommen Nonne, die von dämonischen Fantasien heimgesucht wird, stellen einen bewussten Kontrast zwischen Reinheit und Verderbnis her. Dass die Geschichte aus der subjektiven Wahrnehmung Marias erzählt wird, deren Visionen sich mit der Realität vermengen, verweist auf ein Erzählprinzip, das gezielt mit Ambiguität arbeitet – der Film lässt offen, wie viel von dem Gezeigten tatsächlich geschieht und wie viel allein in ihrem Kopf stattfindet.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit der Entstehung 1975 sind mittlerweile 50 Jahre vergangen, was den Film klar in die Frühgeschichte des mexikanischen Genrekinos jener Dekade einordnet. Innerhalb der Kombination aus Horror, Mystery und Thriller nimmt er mit seinem religiös aufgeladenen Sujet eine Position ein, die sich deutlich von reinen Schreckensfilmen abhebt und stattdessen auf psychologische Ambivalenz setzt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Cecilia Pezet als Sister Maria
- Enrique Rocha als Lucifer
- Delia Magaña als Mother Superior
- Clemencia Colin als Sister Clemencia
- Veronika Con K. als Sister Caridad
- Daniel Albertos als Marcelo
- Laura Montalvo
- Yayoi Tokawa
- Amparo Fustenberg
- Adarene San Martin
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Verfügbarkeit
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