Salem 2 - Die Rückkehr (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Larry Cohen |
|---|---|
| Genre | Horror, Komödie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-09-11 |
| Budget | 12.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (326 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Journalist Joe Weber zieht mit seinem Sohn Jeremy nach Salem's Lot. Dort wartet das verfallene Haus einer Tante, von der er geerbt hat. In der ersten Nacht begegnet er der Verstorbenen wieder, und zwar höchst lebendig, wie alle anderen Bewohner des Ortes auch, denn sie sind Vampire.
Die Gemeinschaft will Joe davon überzeugen, dass es Schlimmeres gibt, als Blut zu saugen, zumal man sich in Salem's Lot inzwischen offiziell von Rinderblut ernährt. Meistens jedenfalls. Joe wird mit einer der Vampirfrauen Vater eines Kindes, Jeremy besucht die nächtliche Schule, und Vater und Sohn scheinen als Bürger angekommen zu sein. Dann jedoch taucht der Vampirjäger Van Meer auf, ausgerüstet mit Hammer und Holzpfahl.
Entstehungsgeschichte
Larry Cohen inszenierte den Film, der 1987 erschien. Im Original heißt er „A Return to Salem's Lot“. Michael Moriarty steht an erster Stelle der Besetzung, zu der außerdem Samuel Fuller, Andrew Duggan und Ricky Addison Reed gehören. Ein Vater-Sohn-Gespann führt die Geschichte in den Ort, und aus diesem Blickwinkel lernt das Publikum die seltsame Gemeinde kennen.
Hinter den Kulissen
Horror und Komödie bestimmen den Ton. Schon die Grundidee trägt einen deutlichen Zug ins Groteske: Eine Kleinstadt voller Vampire hat sich eine bürgerliche Ordnung gegeben, trinkt offiziell Rinderblut und schickt ihre Kinder nachts zur Schule. Das nüchterne „Meistens jedenfalls“ zeigt, wie trocken der Humor angelegt ist.
Aus dieser Umkehrung entsteht die eigentliche Spannung. Die Vampire sind nicht die Eindringlinge, sondern die Alteingesessenen, und die Neuankömmlinge werden in ihre Gemeinschaft aufgenommen. Wenn schließlich der Vampirjäger mit Hammer und Pfahl erscheint, stellt sich die Frage, auf welcher Seite Joe und Jeremy inzwischen stehen. Ein klassisches Horrormotiv wird so zur Satire auf das Leben in einer Kleinstadt mit eigenen Regeln.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 5,9 von 10, also knapp unter der Sechsermarke, bei einer Beteiligung im Bereich einiger hundert Stimmen. Das spricht für ein gemischtes Echo. 39 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den Vampirgeschichten, die ihr Thema mit Ironie behandeln. Er dürfte vor allem jene ansprechen, die eine schräge Mischung aus Grusel und schwarzem Humor zu schätzen wissen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Moriarty als Joe Weber
- Samuel Fuller als Van Meer
- Andrew Duggan als Judge Axel
- Ricky Addison Reed als Jeremy
- June Havoc als Aunt Clara
- Evelyn Keyes als Mrs. Axel
- Tara Reid als Amanda
- James Dixon als Rains
- Jill Gatsby als Sherry
- Ronee Blakley als Sally
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Verfügbarkeit
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