Die Wiege des Bösen (1974)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Larry Cohen |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1974-04-26 |
| Budget | 500.000 $ |
| Einspielergebnis | 7.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (228 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Ehepaar erwartet ein Kind, doch die Geburt verläuft anders als erhofft: Das Neugeborene kommt deformiert zur Welt und zeigt von der ersten Stunde an mörderische Instinkte. Noch im Krankenhaus reißt es aus, und was als medizinischer Zwischenfall beginnt, wird rasch zu einem Fall, der die Öffentlichkeit beschäftigt. Die Eltern des Kindes geraten ins Zentrum dieser Aufmerksamkeit und müssen mit den Konsequenzen einer Geburt leben, für die es keine Erklärung gibt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1974 unter der Regie von Larry Cohen. In den Hauptrollen sind John P. Ryan, Sharon Farrell, Andrew Duggan und Guy Stockwell zu sehen. Es handelt sich um einen Spielfilm, der Horror und Science-Fiction miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Science-Fiction verweist auf eine Geschichte, die das Unerklärliche einer Geburt in den Mittelpunkt stellt, statt es rein übernatürlich zu deuten: Das Kind ist kein Monster im klassischen Sinn, sondern eine biologische Abweichung ohne Ursache, was der Erzählung eine unheimliche Nähe zur Realität von Elternschaft und Angst vor dem Ungewissen verleiht. Dass die Handlung nicht bei der Tat selbst, sondern bei der öffentlichen Reaktion und der Situation der Eltern verweilt, deutet auf ein Interesse an gesellschaftlichen Mechanismen von Stigmatisierung und medialer Aufmerksamkeit hin, statt an reiner Schockwirkung. Die Geschichte war der Auftakt einer Reihe, die vollständig von Larry Cohen inszeniert wurde, was auf eine durchgehende erzählerische Handschrift schließen lässt.
Einordnung & Wirkung
Auf Bewertungsportalen kommt der Film derzeit auf einen Schnitt von 6,0 von 10 Punkten bei einer eher schmalen Bewertungsbasis von rund 227 Stimmen. Das deutet auf ein Werk hin, das nicht breit im Bewusstsein verankert ist, aber unter denen, die es kennen, ein durchwachsenes bis solides Echo findet. Seit dem Erscheinungsjahr 1974 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Film klar in die Frühphase eines Horror-Subgenres einordnet, das sich mit der Angst vor der eigenen Nachkommenschaft beschäftigt. Dass die Geschichte 2008 erneut verfilmt wurde, zeigt, dass der Grundstoff über die Jahrzehnte hinweg als tragfähig genug galt, um neu erzählt zu werden.
Bilder








Besetzung & Stab
- John P. Ryan als Frank Davis
- Sharon Farrell als Lenore Davis
- Andrew Duggan als The Professor
- Guy Stockwell als Bob Clayton
- James Dixon als Lt. Perkins
- Michael Ansara als The Captain
- Robert Emhardt als The Executive
- William Wellman Jr. als Charley
- Shamus Locke als The Doctor
- Nancy Burnett als Nurse
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Verfügbarkeit
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