Rudolph mit der roten Nase (1964)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Larry Roemer |
|---|---|
| Genre | Animation, Familie, Abenteuer, Fantasy |
| Laufzeit | 47 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1964-12-06 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (672 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Das Rentier Rudolph hat es bei seinen Artgenossen schwer, denn es besitzt eine knallrote Nase. Schließlich macht sich Rudolph auf den Weg, um anderswo eine bessere Welt zu finden. Begleitet wird er von weiteren Gestalten, die in ihren Gemeinschaften als Außenseiter gelten. Als die Gruppe einen Ort erreicht, an dem es von Ausgestoßenen nur so wimmelt, fasst Rudolph den Entschluss, die eigene Lage und die der anderen zu verbessern. In ihm steckt mehr, als auf den ersten Blick zu sehen ist — und das gilt, so die Erzählung, für Außenseiter überhaupt.
Entstehungsgeschichte
Larry Roemer führte Regie bei dem 1964 erschienenen Animationsfilm. Zur Besetzung zählen Burl Ives, Billie Mae Richards, Larry D. Mann und Paul Soles. Freigegeben ist der Film ohne Altersbeschränkung, was sich mit der Ausrichtung auf Familien deckt. Als Animationsproduktion arbeitet er nicht mit realen Schauplätzen, sondern mit einer vollständig gestalteten Welt, in der Tiere sprechen und Regeln gelten, die die Geschichte selbst setzt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Animation, Familie, Abenteuer und Fantasy mit einem weihnachtlichen Rahmen. Diese Kombination beschreibt eine bestimmte Art von Kinderfilm — eine Reise mit Stationen, ein festlicher Rahmen und eine Moral, die sich am Ende einlösen lässt. Bemerkenswert ist, wie klar der Konflikt gefasst ist: Ein Merkmal, das die Hauptfigur ausgrenzt, wird nicht weggewünscht, sondern zum Ausgangspunkt. Die Gruppe der Außenseiter, die sich unterwegs bildet, gibt dem Gedanken eine Form, die auch jüngere Zuschauer verstehen, ohne dass er ausgesprochen werden müsste.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 fällt die Bewertung klar positiv aus; die Zahl der abgegebenen Stimmen bleibt dabei überschaubar. Zweiundsechzig Jahre liegen zwischen dem Erscheinen und der Gegenwart — ein Abstand, in dem sich die Verfahren der Animation grundlegend geändert haben, was den Film heute auch als Zeugnis einer Technik lesbar macht. Innerhalb des weihnachtlichen Familienfilms steht er für die schlichte, klar gebaute Variante: wenige Figuren, ein durchgehendes Motiv, ein Ende, das den Anfang beantwortet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Burl Ives als Sam the Snowman (voice)
- Billie Mae Richards als Rudolph (voice)
- Larry D. Mann als Yukon Cornelius (voice)
- Paul Soles als Hermey (voice)
- Stan Francis als Santa Claus / King Moonracer (voice)
- Alfie Scopp als Charlie-in-the-Box / Other Reindeer (voice)
- Janis Orenstein als Clarice (voice)
- Paul Kligman als Donner / Clarice's Father / Comet the Coach (voice)
- Carl Banas als Head Elf / Spotted Elephant / Other Toys (voice)
- Corinne Conley als Doll / Others (voice)
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