Robot Chicken - Star Wars: Episode I (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Seth Green |
|---|---|
| Genre | Animation, Komödie, Science Fiction, Action |
| Laufzeit | 23 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-07-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (275 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Ankündigungstext verspricht ein Wiedersehen mit den bekannten Figuren aus Star Wars, allerdings in einer Version, wie man sie so noch nicht gesehen hat: ungeschnitten, unzensiert und mit deutlicher Verschiebung ins Absurde. Statt einer fortlaufenden Handlung reiht der Film kurze, respektlose Sketche aneinander, die sich an Szenen, Figuren und Motiven der Saga abarbeiten. Eine klassische Geschichte mit Anfang, Mitte und Ende gibt es dabei nicht, vielmehr wird die Star-Wars-Welt als Steinbruch für comedic Miniaturen genutzt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Seth Green, der auch Teil der Besetzung ist, gemeinsam mit Abraham Benrubi, Keith Ferguson und Candace Bailey. Der Film stammt aus dem Jahr 2007 und ist als Stop-Motion-Produktion angelegt. Freigegeben ist er ab 16 Jahren, was angesichts der derben, unzensierten Herangehensweise an das Material wenig überrascht.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Animation, Komödie, Science-Fiction und Action zeigt, dass es hier nicht um ernsthafte Weltraumdramatik geht, sondern um eine parodistische Verarbeitung vertrauter Bilder. Die Sketchstruktur erlaubt es, Figuren und Szenen aus ihrem gewohnten Kontext zu reißen und in absurde, komische Situationen zu versetzen. Dass der Text selbst ironisch übertreibt, wenn er den Film in einem Atemzug mit Shakespeare und der Bibel nennt, passt zu diesem Ansatz: Die Selbstironie ist Teil des Konzepts, nicht Anspruch auf tatsächliche Bedeutung. Die Stop-Motion-Form sorgt zusätzlich für einen bewusst altmodisch wirkenden Kontrast zur glatten Science-Fiction-Ästhetik der Vorlage, was den comedic Effekt verstärkt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit vermessenes Werk innerhalb seiner Nische einordnen. Seit dem Erscheinen 2007 sind mittlerweile 18 Jahre vergangen, was den Titel klar in die frühe Phase der Stop-Motion-Sketchcomedy im Fernsehformat einordnet. Innerhalb der Kombination aus Parodie und Science-Fiction-Action bleibt er ein Beispiel dafür, wie ein bekannter Stoff durch Fragmentierung in kurze, pointierte Szenen völlig neu funktionieren kann, ohne die ursprüngliche erzählerische Struktur zu übernehmen.
Bilder

Besetzung & Stab
- Seth Green als The Nerd / Qui-Gon Jinn / Ponda Baba / Max Rebo (voice)
- Abraham Benrubi als Darth Vader (voice)
- Keith Ferguson als Han Solo (voice)
- Candace Bailey als Princess Leia Organa / Girl / Various (voice)
- Bob Bergen als Luke Skywalker (voice)
- Ahmed Best als Jar Jar Binks / AT-AT Driver (voice)
- Mark Hamill als Luke Skywalker (voice)
- Tom Kane als C-3PO (voice)
- Seth MacFarlane als Emperor Palpatine (voice)
- Breckin Meyer als Boba Fett / Admiral Ackbar / Janitor / Space Slug #2 (voice)
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Verfügbarkeit
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