Rette sich wer kann! (1961)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Владимир Фетин |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1961-06-27 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (102 Stimmen) |
Worum es geht
Schuleikin sieht seine Chance, einer drückend heißen Hafenstadt zu entkommen, und heuert als Frachtbegleiter auf einem Schiff an. Erst an Bord erfährt er, was die Ladung wirklich ist: zwölf Käfige mit Tigern. Statt abzuspringen, übernimmt er den Job als ihr Bändiger und kümmert sich fortan um die Fütterung der Tiere. Parallel dazu köchelt an Bord ein Dauerkonflikt zwischen dem Ersten Offizier und Marianna, der Nichte des Kapitäns. Der Offizier wittert hinter mysteriösen Sabotageakten ihre Handschrift, tatsächlich steckt jedoch ein blinder Passagier dahinter, ein Schimpanse. Als die Besatzung Jagd auf das Tier macht, versteckt ausgerechnet der Offizier es in seiner eigenen Kajüte. Marianna wiederum treibt ihren eigenen Schabernack: Nachts hinterlässt sie gefälschte Tigerspuren auf dem Deck und nährt damit die Nervosität der Matrosen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1961 unter der Regie von Wladimir Fetin. In den Hauptrollen sind Alexei Gribow, Iwan Dmitrijew, Margarita Nasarowa und Jewgeni Leonow zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte kombiniert die enge Kulisse eines Schiffes mit exotischer Fracht und stellt daraus eine Komödie zusammen, in der Angst, Verwechslung und Tierhaltung ineinandergreifen. Dass sowohl echte Tiger als auch ein Schimpanse als Auslöser für Verwirrung dienen, zeigt eine Vorliebe für Situationskomik, die auf Tierverhalten und dessen Fehldeutung durch die Besatzung aufbaut. Die Parallelführung zweier Konfliktlinien – Schuleikins Tigerdienst und der Streit zwischen Offizier und Marianna – deutet auf eine Erzählstruktur mit mehreren gleichrangigen komischen Handlungssträngen statt einer einzigen zentralen Pointe hin.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer im Netz eher überschaubaren Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutierte Komödie einordnen. Seit seiner Entstehung 1961 sind mehr als sechzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die frühe sowjetische Filmkomödie der Nachkriegszeit einordnet. Innerhalb des Genres steht er für eine leichte, situationsbasierte Unterhaltung ohne größeren Anspruch auf Tiefgang, deren Reiz vor allem im Nebeneinander von Tierkomik und menschlichen Verwicklungen liegt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Aleksei Gribov als captain
- Ivan Dmitriev als starpom
- Margarita Nazarova als Marianna
- Evgeni Leonov als Shuleykin
- Vladimir Belokurov als boatswain
- Nikolai Volkov St. als agent
- Aleksandr Beniaminov als handler
- Arkadi Trusov als cook
- Vyacheslav Sirin als Motya
- Aleksei Smirnov als Knysh
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