Reise aus der Vergangenheit (1942)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Irving Rapper |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1942-10-22 |
| Budget | 877.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.177.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (238 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Charlotte Vale lebt im Schatten ihrer Mutter, einer Frau, die jede Regung ihrer Tochter kontrolliert und erstickt. Erst ein Aufenthalt in einem Sanatorium verschafft ihr Abstand von diesem Zugriff. Auf einer Kreuzfahrt, die sie unternimmt, begegnet sie Jerry und verliebt sich in ihn, obwohl er verheiratet ist. Die Rückkehr zur Mutter endet in einem Streit, an dessen Ende die Mutter an einem Herzinfarkt stirbt. Von Schuld belastet, sucht Charlotte erneut das Sanatorium auf und trifft dort auf Jerrys Tochter, ein verschrecktes Mädchen, das in ihr etwas von der eigenen Vergangenheit spiegelt. Wie die Geschichte für Charlotte und die junge Tochter ausgeht, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1942 unter der Regie von Irving Rapper. In den Hauptrollen sind Bette Davis, Paul Henreid, Claude Rains und Gladys Cooper zu sehen. Eine Altersfreigabe ist nicht überliefert.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Liebesfilm und Drama zeigt sich hier als Geschichte einer Befreiung, die über die romantische Ebene hinausgeht: Die Beziehung zu Jerry ist weniger Selbstzweck als Auslöser für Charlottes Loslösung von der Mutter. Dass die Erzählung mit einem Todesfall und einer zweiten Klinikeinweisung arbeitet, verweist auf ein Drama, das psychische Abhängigkeit und familiäre Enge ernst nimmt, statt sie nur als Kulisse für eine Liebesgeschichte zu nutzen. Die Spiegelung zwischen Charlotte und Jerrys Tochter, beide in unterschiedlichen Lebensphasen mit ähnlichen Ängsten konfrontiert, deutet auf eine Anlage hin, die Wiederholung und Weitergabe von Mustern zwischen den Generationen thematisiert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,4 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen zeichnet sich ein positives, aber nicht übermäßig breites Echo ab. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1942 und heute liegen mehr als achtzig Jahre, ein Zeitraum, der den Film klar in die frühe Phase des klassischen amerikanischen Studiokinos einordnet. Innerhalb der Genrekombination aus Liebesfilm und Drama nimmt er mit seinem Fokus auf psychologische Befreiung eine Position ein, die über reine Romanze hinausweist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bette Davis als Charlotte Vale
- Paul Henreid als Jeremiah 'Jerry' Duvaux Durrance
- Claude Rains als Dr. Jaquith
- Gladys Cooper als Mrs. Henry Vale
- Bonita Granville als June Vale
- John Loder als Elliot Livingston
- Ilka Chase als Lisa Vale
- Lee Patrick als Deb McIntyre
- Franklin Pangborn als Mr. Thompson
- Katharine Alexander als Miss Trask
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Verfügbarkeit
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