Reine Nervensache 2 (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Harold Ramis |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-12-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 60.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 55.003.135 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (1.441 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mafia-Boss Paul Vitti sitzt in Sing Sing und singt tatsächlich, nämlich die Evergreens aus West Side Story. Sein Verhalten bringt das FBI auf die Idee, ihn in die Klapsmühle einweisen zu lassen. Oder, noch besser: Vitti kommt frei und wird seinem Therapeuten Ben Sobel anvertraut.
Damit sind die beiden wieder da und übernehmen erneut ihre Rollen aus „Reine Nervensache“. Diesmal, so behauptet Vitti jedenfalls, ist er bereit, einen normalen Beruf zu ergreifen und ehrlich zu werden. Ob der ängstliche Sobel ihm das glauben soll, ist die offene Frage — zumal ständig Typen wie Schraubenschlüssel-Louie auftauchen.
Entstehungsgeschichte
Harold Ramis inszenierte den 2002 veröffentlichten Film, der englischsprachig als Analyze That läuft. Robert De Niro und Billy Crystal bilden das Gespann im Zentrum, Lisa Kudrow und Joe Viterelli ergänzen die Besetzung. Die Freigabe beginnt bei zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Komödie und Krimi kommen hier zusammen, und die Anlage nutzt beide Register gegeneinander. Der kriminelle Rahmen liefert Milieu und Bedrohungslage, die Komik entsteht daraus, dass diese Bedrohung permanent auf therapeutische Sprache trifft. Die Konstellation ist bewusst asymmetrisch angelegt: Auf der einen Seite ein Mann, der Gewalt gewohnt ist, auf der anderen ein verängstigter Therapeut, dem die Verantwortung aufgebürdet wird. Vittis Ankündigung, ehrlich werden zu wollen, hält die Erzählung in der Schwebe, weil sie weder als Lüge noch als Vorsatz verlässlich zu lesen ist. Der Gesang in der Zelle setzt den Ton dafür gleich zu Beginn: Ein Mann, der im Gefängnis Musicalmelodien anstimmt, lässt offen, ob er den Verstand verliert oder eine Vorstellung gibt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 5,8 von 10 bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen — ein Wert unterhalb der Mitte, der auf verhaltene Zustimmung deutet, bei einer Beteiligung, die keine belastbaren Schlüsse trägt. 24 Jahre nach dem Erscheinen ordnet sich der Film unter den Komödien ein, die ihren Reiz aus einem festen Rollenpaar beziehen und dessen Zusammenspiel über die Handlung stellen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert De Niro als Paul Vitti
- Billy Crystal als Dr. Ben Sobel
- Lisa Kudrow als Laura Sobel
- Joe Viterelli als Jelly
- Cathy Moriarty als Patti LoPresti
- Joey Diaz als Ducks
- Jerome Le Page als Convict
- Joseph Bono als Wiseguy
- Brian Rogalski als Earl
- Thomas Rosales Jr. als Coyote
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Verfügbarkeit
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