Red Sniper - Die Todesschützin (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Сергей Мокрицкий |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-04-02 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (513 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1941, kurz nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion, lässt die Studentin Lyudmila Pavlichenko ihr Universitätsleben hinter sich und wird Scharfschützin in der 25. Division. Um ihr Land zu verteidigen und Odessa wie Sewastopol gegen die Belagerung durch die Truppen des Reichs zu halten, verzichtet sie auf ihr Studium und auf die Liebe. Was sie dafür bekommt, ist ein Ruf: Sie wird zur gefürchtetsten und unerbittlichsten Scharfschützin der Roten Armee.
Nach 309 bestätigten Abschüssen schickt die Parteiführung sie in die Vereinigten Staaten. Dort soll sie als Gesicht einer Kampagne auftreten, die um amerikanische Unterstützung wirbt. Eleanor Roosevelt lädt sie ins Weiße Haus ein, und Pavlichenko erzählt dort ihre Geschichte.
Entstehungsgeschichte
Der Kriegsfilm entstand 2015, verantwortlich für die Regie war Сергей Мокрицкий. Die Titelfigur übernimmt Julija Peressild, an ihrer Seite spielen Yevgeni Tsyganov, Нателла Абелева-Таганова und Nikita Tarassow. Eleanor Roosevelt wird von Joan Blackham verkörpert. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Kriegsfilm, Drama und Liebesfilm beschreibt die Anlage der Geschichte recht genau. Der Krieg liefert den Rahmen, das Drama entsteht aus dem Preis, den die Hauptfigur zahlt, und der Liebesfilm bezeichnet das, worauf sie verzichtet. Die Erzählung ist damit weniger auf Gefechte hin gebaut als auf eine Person, die sich zwischen zwei Leben entscheidet.
Auffällig ist der Aufbau in zwei Hälften: erst die Front an Odessa und Sewastopol, dann die diplomatische Reise in die Vereinigten Staaten. Aus der Kämpferin wird eine Erzählerin ihrer eigenen Geschichte. Der deutsche Titel stellt die Person in den Mittelpunkt, der englische Titel den Ort der Schlacht, und beides beschreibt den Film treffend.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung deutlich über der Mitte der Skala, allerdings auf einer noch schmalen Basis von einigen hundert Stimmen. Das spricht für ein kleines, überwiegend zufriedenes Publikum, nicht für einen breit gesehenen Titel.
Seit dem Erscheinen sind 11 Jahre vergangen. Innerhalb des Kriegsfilms nimmt der Film eine eigene Stellung ein, weil er eine Frau ins Zentrum rückt und ihren Weg von der Universität über die Front bis ins Weiße Haus verfolgt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Yulia Peresild als Lyudmila Pavlichenko
- Evgeny Tsyganov als Leonid Kitsenko
- Natella Abeleva-Taganova als Sonya
- Nikita Tarasov als Boris
- Joan Blackham als Eleanor Roosevelt
- Polina Pakhomova als Masha
- Oleg Vasilkov als Makarov
- Sergey Radchenko als Krasavchenko
- Vladimir Lilitskiy als Grisha
- Anatoly Kot als Nikolay
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Verfügbarkeit
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