Rastlos, Renée (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Arnaud des Pallières |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-03-23 |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (120 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vier Frauenfiguren, vier Lebensmomente: Die junge Sandra zieht nach Paris und steuert dort auf eine Katastrophe zu. Die Jugendliche Karine flieht immer wieder aus ihrem trostlosen Elternhaus, in eine endlose Folge von Liebschaften und Zwischenfällen, weil ihr alles besser scheint als das Zuhause. Die kleine Kiki steht im Zentrum eines Unglücks, das aus einem harmlosen Versteckspiel entsteht. Und eine erwachsene Frau glaubt sich sicher vor ihrer Vergangenheit, bis sie von den Ereignissen eingeholt wird. Erst nach und nach wird klar, dass diese vier Figuren keine getrennten Geschichten erzählen, sondern verschiedene Stationen ein- und derselben Frau sind. Der Film verzichtet darauf, diesen Zusammenhang sofort offenzulegen, und lässt die Zuschauenden die Verbindungen selbst zusammensetzen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Arnaud des Pallières bei diesem 2017 entstandenen Drama. In den zentralen Rollen sind Adèle Exarchopoulos, Adèle Haenel, Solène Rigot und Gemma Arterton zu sehen.
Hinter den Kulissen
Dass vier verschiedene Schauspielerinnen eine einzige Figur über unterschiedliche Lebensphasen verkörpern, ist die zentrale erzählerische Entscheidung dieses Films. Statt einer durchgehenden Biografie entstehen vier eigenständige Episoden, die sich erst im Rückblick zu einem Ganzen fügen. Die Einordnung als reines Drama unterstreicht, dass es weniger um äußere Ereignisse als um innere Zustände geht: Flucht, Verlust, Angst und das Gefühl, der eigenen Vergangenheit nicht zu entkommen. Die episodische Struktur erlaubt es, jede Lebensphase mit einem eigenen Ton zu erzählen, ohne dass eine durchgehende Hauptdarstellerin die Kontinuität vorgibt. Das macht die Identität der Frau zu einem Rätsel, das sich erst über die Summe der vier Geschichten erschließt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,5 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten lässt. Seit der Entstehung 2017 sind mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen Resonanz offenbar viel geändert hat. Innerhalb des Dramas positioniert sich der Titel über seine ungewöhnliche Erzählform: die Aufspaltung einer Figur auf vier Darstellerinnen ist ein Kunstgriff, der ihn von konventionelleren Beiträgen des Genres unterscheidet, auch wenn die schmale Stimmenzahl bislang keine breite Einschätzung zulässt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Adèle Exarchopoulos als Sandra
- Adèle Haenel als Renee
- Solène Rigot als Karine
- Gemma Arterton als Tara
- Jalil Lespert als Darius
- Sergi López als Maurice
- Vega Cuzytek als Kiki
- Nicolas Duvauchelle als Kiki's Father
- Karim Leklou als Friend of Kiki's Father
- Robert Hunger-Bühler als Lev
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Verfügbarkeit
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