Ralph reichts (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rich Moore |
|---|---|
| Genre | Familie, Animation, Komödie, Abenteuer |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-11-01 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 165.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 471.222.889 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (13.327 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ralph ist seit dreißig Jahren der Bösewicht im Spielautomaten "Fix-It Felix Jr.": Er reißt ein Haus ein, Felix repariert es, Ralph fliegt vom Dach. Nach Feierabend leben die Figuren in einer Welt hinter den Steckdosen, in der sich alle Spiele über eine Steckerleiste verbinden — und in der Ralph als Bösewicht ausgegrenzt bleibt.
Zum dreißigsten Jubiläum wird er nicht eingeladen. Er beschließt, eine Heldenmedaille zu erobern, verlässt sein Spiel und landet über Umwege im Rennspiel "Sugar Rush", wo er auf Vanellope trifft — eine Figur mit einem Programmfehler, die aus demselben Grund ausgeschlossen wird wie er.
Entstehungsgeschichte
Die Idee kursierte bei Disney seit den 1980ern in verschiedenen Fassungen. Realisiert wurde sie erst, nachdem John Lasseter nach der Pixar-Übernahme die Leitung des Animationsstudios übernommen hatte.
Aufwendig war die Rechtefrage: Der Film wollte reale Spielfiguren zeigen, was Verhandlungen mit zahlreichen Herstellern erforderte. Nintendo, Sega, Capcom und andere stimmten zu — Bowser, Doktor Eggman und Zangief treten in einer Selbsthilfegruppe für Bösewichte auf. Einige Anfragen wurden abgelehnt, weshalb mehrere geplante Auftritte entfielen.
Hinter den Kulissen
Jede Spielwelt bekam eine eigene Bewegungslogik. Die Figuren aus dem Achtzigerjahre-Automaten bewegen sich ruckartig, in festen Rastern, weil ihr Spiel nur wenige Einzelbilder pro Bewegung kannte; die Figuren aus dem modernen Ego-Shooter bewegen sich flüssig. Diese Unterschiede sind durchgehend eingehalten und werden im Film mehrfach zum Gag.
Für "Sugar Rush" entwickelte das Team eine Physik für Zuckerguss, Karamell und Brausepulver. Henry Jackman komponierte die Musik und arbeitete Chiptune-Elemente ein, die den Klang alter Spielhardware nachbilden.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 471 Millionen Dollar ein und war für den Oscar als bester Animationsfilm nominiert, unterlag aber "Merida".
Er gehört zur Phase, in der Disneys Animationsstudio nach Jahren der Schwäche zurückfand — zwischen "Rapunzel" und "Die Eiskönigin". Bemerkenswert ist sein Umgang mit den Lizenzfiguren: Sie bleiben Beiwerk, und die Handlung trägt ohne sie. Die Fortsetzung von 2018 verlegte die Geschichte ins Internet und wurde deutlich zurückhaltender aufgenommen, weil sie stärker auf Markenpräsenz setzte.
Bilder








Besetzung & Stab
- John C. Reilly als Ralph (voice)
- Sarah Silverman als Vanellope (voice)
- Jack McBrayer als Felix (voice)
- Jane Lynch als Calhoun (voice)
- Alan Tudyk als King Candy (voice)
- Rich Moore als Sour Bill / Zangief (voice)
- Raymond S. Persi als Gene / Zombie (voice)
- Mindy Kaling als Taffyta Muttonfudge (voice)
- Jamie Elman als Rancis Fluggerbutter (voice)
- Adam Carolla als Wynnchel (voice)
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Verfügbarkeit
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