Quo Vadis, Aida? (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jasmila Žbanić |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama, Historie |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-02-26 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 4.750.000 $ |
| Einspielergebnis | 813.253 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (496 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bosnien, Juli 1995. Aida arbeitet als Übersetzerin für die Vereinten Nationen in der Kleinstadt Srebrenica. Als die serbische Armee die Stadt einnimmt, gehört ihre Familie zu den Tausenden, die im Lager der UN Schutz suchen. Aida ist bei den Verhandlungen dabei und übersetzt, was gesprochen wird. Dadurch hat sie Zugang zu Informationen, die entscheidend sind und die sie nicht nur sprachlich, sondern auch für sich selbst deuten muss. Die Lage bleibt als offene Frage stehen: ob ihrer Familie und ihren Leuten Rettung oder Tod bevorsteht, und welchen Schritt Aida tun soll, wenn sie mehr weiß als die Menschen, die um sie herum warten.
Entstehungsgeschichte
Jasmila Žbanić hat den Film inszeniert, erschienen ist er 2021. Jasna Đuričić, Izudin Bajrović, Boris Ler und Dino Bajrović gehören zur Besetzung. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Kriegsfilm, Drama und Historie kommen zusammen, und worum es geht, ist genau umrissen: Bosnien-Herzegowina, Bosnienkrieg, Völkermord, Übersetzer, 1990er, Srebrenica. Der Film wählt nicht die Perspektive der Kämpfenden, sondern die einer Zivilistin, deren Beruf sie in die Nähe der Entscheidungen bringt. Die Übersetzerin steht zwischen den Seiten: Sie hört, was verhandelt wird, und sie sieht, wer draußen wartet. Diese Position macht sie zur Zeugin und zugleich zu jemandem, der handeln muss, ohne Macht zu haben. Der Kriegsfilm konzentriert sich damit auf einen Ort, ein Lager und wenige Tage. Der Genrebegriff Historie signalisiert, dass es sich um ein reales Ereignis handelt, und der Begriff Völkermord benennt, worauf die Situation zuläuft. Der Ausgang bleibt offen, die Bedrohung aber ist unmissverständlich.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,7 von 10 fällt die Bewertung deutlich positiv aus, bei einer Stimmenbasis von einigen hundert. Das Erscheinungsjahr liegt 5 Jahre zurück. Im Feld der Kriegsfilme nimmt der Titel die Position ein, die den Krieg nicht als Gefecht, sondern als Warten, Verhandeln und Übersetzen zeigt. Bei einem Stoff über reale Opfer bleibt die Bewertung ohnehin nur ein Hinweis darauf, dass der Film gesehen wird, nicht ein Urteil über das Ereignis.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jasna Đuričić als Aïda Selmanagić
- Izudin Bajrović als Nihad
- Boris Ler als Hamdija
- Dino Bajrović als Sejo
- Johan Heldenbergh als Colonel Karremans
- Raymond Thiry als Sergeant-major Franken
- Boris Isaković als General Ratko Mladić
- Emir Hadžihafizbegović als Joka
- Reinout Bussemaker als Colonel doctor Robben
- Teun Luijkx als Captain Mintjes
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.