Proxima - Die Astronautin (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alice Winocour |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-11-27 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 6.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (455 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sarah ist Astronautin aus Frankreich und absolviert ihr Training bei der European Space Agency in Köln. In dem kräftezehrenden Programm ist sie die einzige Frau. Zu Hause wartet Stella, ihre siebenjährige Tochter, mit der sie allein lebt. Die Zeit für das Kind ist knapp, und Sarah plagt deswegen ein schlechtes Gewissen.
Die Liebe zwischen Mutter und Tochter wird als überwältigend beschrieben, zugleich aber als beunruhigend. Als Sarah für die Crew einer einjährigen Weltraummission namens Proxima ausgewählt wird, gerät dieses ohnehin empfindliche Gefüge aus dem Gleichgewicht. Was beruflich den Höhepunkt bedeutet, stellt die Beziehung zu Stella auf eine harte Probe.
Entstehungsgeschichte
Alice Winocour führte bei diesem Drama aus dem Jahr 2019 Regie. Vor der Kamera stehen Eva Green, Matt Dillon, Zélie Boulant-Lemesle und Lars Eidinger. Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren, er richtet sich also nicht ausschließlich an ein erwachsenes Publikum.
Hinter den Kulissen
Obwohl die Geschichte um eine Raumfahrtmission kreist, ist der Film allein als Drama angelegt. Das verrät viel über die Gewichtung: Im Zentrum steht nicht das Abenteuer im All, sondern die Zeit davor, das Training und die Frage, was eine lange Abwesenheit für ein Kind bedeutet.
Die Anlage verbindet zwei Welten, die selten zusammen erzählt werden. Auf der einen Seite ein streng geregeltes Ausbildungsprogramm, in dem Sarah als einzige Frau besteht, auf der anderen ein Alltag als alleinerziehende Mutter. Der Konflikt entsteht nicht durch einen äußeren Gegner, sondern aus zwei Bindungen, die beide ihre volle Aufmerksamkeit verlangen. Der Film nimmt die Tochter dabei als gleichwertige Figur ernst, deren Perspektive ebenso zählt wie die der Mutter.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,2 von 10 spricht für eine insgesamt wohlwollende, aber zurückhaltende Aufnahme. Die Zahl der Stimmen bewegt sich im mittleren dreistelligen Bereich, genug für eine grobe Tendenz, zu wenig für ein festes Bild.
Seit dem Erscheinen sind sieben Jahre vergangen. Innerhalb der Filme über Raumfahrt nimmt das Werk eine eher stille Position ein: Es interessiert sich weniger für Technik und Gefahr als für den Preis, den ein solcher Beruf im Privaten kostet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Eva Green als Sarah Loreau
- Matt Dillon als Mike Shannon
- Zélie Boulant-Lemesle als Stella Akerman Loreau
- Lars Eidinger als Thomas Akerman
- Sandra Hüller als Wendy Hauer
- Alexey Fateev als Anton Ochievski
- Trond-Erik Vassal als Jurgen
- Nancy Tate als Naomi Shannon
- Grégoire Colin als Sarah's Doctor
- Igor Filippov als Dima
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Verfügbarkeit
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