Project Itoh: The Empire of Corpses (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 牧原亮太郎 |
|---|---|
| Genre | Animation, Horror, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-10-02 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (133 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Europa des ausgehenden 19. Jahrhunderts hat eine neue Technologie den Tod seinen Schrecken teilweise genommen: Verstorbene Körper lassen sich mit einer künstlichen Seele versehen und als sogenannte Nekromanten wieder in Dienst stellen, als Arbeitskräfte oder als Soldaten. Der junge Medizinstudent John H. Watson, der später als Partner von Sherlock Holmes bekannt werden wird, wird vom Geheimdienst angeworben und als Militärkrankenpfleger getarnt nach Afghanistan entsandt. Dort erfährt er von einem Gerücht, das sein Weltbild erschüttert: Der allererste Nekromant, „The One“, geschaffen vor mehr als hundert Jahren von Victor Frankenstein, soll noch immer existieren und im Verborgenen die Fäden eines weitreichenden Komplotts ziehen. Watson beschließt, sich auf die Spur dieses Wesens zu setzen.
Entstehungsgeschichte
Der Animationsfilm entstand 2015 unter der Regie von Ryōtarō Makihara. Zur Besetzung der japanischen Sprachfassung gehören Yoshimasa Hosoya, Ayumu Murase, Akio Otsuka und Takayuki Sugo. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Animation, Horror, Science-Fiction und Thriller zeigt einen Stoff, der historische Kulisse und spekulative Technologie zusammenführt: Ein viktorianisches Setting trifft auf die Frage, was Leben und Tod überhaupt noch trennt. Dass eine literarische Figur wie Watson in ein Geheimdienst- und Verschwörungsszenario versetzt wird, verweist auf eine erzählerische Anlage, die reale Figuren und Motive der Schauerliteratur in einen neuen, düsteren Kontext stellt. Die Verbindung von Frankensteins Schöpfung mit einer globalen Verschwörung deutet auf eine Geschichte, die weniger auf reinen Schockmomenten als auf einem größeren Mysterium um Macht und künstliches Leben aufbaut.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was Animationstitel mit ähnlich ambitionierter Prämisse erreichen. Seit der Veröffentlichung 2015 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung durch ein größeres Publikum viel geändert zu haben scheint. Innerhalb der Schnittmenge aus Horror und Science-Fiction bleibt er ein Werk, das sich durch seine ungewöhnliche Prämisse von rein monsterzentrierten Vertretern des Genres abhebt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Yoshimasa Hosoya als John H. Watson (voice)
- Ayumu Murase als Friday (voice)
- Akio Otsuka als M (voice)
- Takayuki Sugo als The One (voice)
- Taiten Kusunoki als Frederick Barnaby (voice)
- Kana Hanazawa als Hadaly Lilith (voice)
- Shin-ichiro Miki als Alexei Karamazov (voice)
- Daiki Yamashita als Nikolai Krasotkin (voice)
- Jiro Saito als Seigo Yamazawa (voice)
- Koji Ishii als Ulysses Grant (voice)
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Verfügbarkeit
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