Priscilla - Königin der Wüste (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stephan Elliott |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-08-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 29.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (958 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Von Sydney haben die Travestiekünstler Tick alias Mitzi und Adam alias Felicia die gepuderten Näschen voll. In Alice Springs winkt ein vielversprechendes Engagement, dazwischen liegt die australische Wüste. Durchqueren wollen die beiden sie mit einem klapprigen, bonbonfarbenen Bus namens Priscilla.
Mit ihnen reist Bernadette, transsexuell und von einer unglücklichen Liebesgeschichte gebeutelt. Auf ihrem schrillen Wüstentrip begegnen die drei Paradiesvögel knarzigen Hinterwäldlern, die ihre Vorurteile trotz gemeinsamer Saufgelage nicht ablegen, sowie australischen Ureinwohnern mit heimlicher Schwäche für ABBA. Und sie begegnen ihren eigenen Macken, Schwächen und Träumen, die sich im Bus schlechter umfahren lassen als die Landschaft draußen.
Entstehungsgeschichte
Für die Regie steht Stephan Elliott, in der Besetzung Hugo Weaving, Guy Pearce, Terence Stamp und Bill Hunter. Der Spielfilm ist auf 1994 datiert und ab 16 Jahren freigegeben. Der Film verbindet Drama und Komödie.
Hinter den Kulissen
Dass Drama vor Komödie steht, ist bei einem Stoff, dessen Oberfläche von Federboas und einem bonbonfarbenen Bus bestimmt wird, die aufschlussreichere Zuordnung. Die Reiseform gibt die Struktur vor: eine Strecke, eine Frist, eine Folge von Begegnungen, bei denen jede Station die Gruppe mit einer anderen Art von Publikum konfrontiert. Die Wüste liefert dabei nicht nur Kulisse, sondern Isolation, denn wer im Bus sitzt, kann Konflikten nicht ausweichen. Die drei Hauptfiguren sind unterschiedlich angelegt, mit Bernadette als derjenigen, die einen Verlust mit sich trägt, und die Doppelnamen aus bürgerlicher und Bühnenidentität deuten an, dass es dem Stoff um genau diese Verdopplung geht. Die Freigabe ab 16 Jahren ordnet ihn dabei eher dem erwachsenen Publikum zu.
Einordnung & Wirkung
Einige hundert Stimmen ergeben 7,3 von 10, ein Wert im oberen Bereich der Skala. Der zeitliche Abstand ist beträchtlich: 32 Jahre liegen zwischen Erscheinen und heute, ein Zeitraum, in dem sich die Sprache über die Figuren erheblich verändert hat. Innerhalb der Mischung aus Drama und Komödie steht der Film für eine Erzählweise, die beides nicht trennt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hugo Weaving als Anthony 'Tick' Belrose / Mitzi Del Bra
- Guy Pearce als Adam Whitely / Felicia Jollygoodfellow
- Terence Stamp als Bernadette Bassenger
- Bill Hunter als Bob Spart
- Sarah Chadwick als Marion Barber
- June Marie Bennett als Shirley
- Rebel Penfold-Russell als Logowoman
- John Casey als Bartender
- Murray Davies als Miner
- Frank Cornelius als Piano Player
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Verfügbarkeit
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