Poltergeist (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tobe Hooper |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-06-04 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 10.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 121.733.131 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (3.458 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Siedlung Casa Verde ist neu, die Häuser sind es auch, und für den Immobilienmakler Steve Freeling gibt es kaum einen naheliegenderen Ort zum Wohnen. Mit seiner Frau Diane und den Kindern Robbie, Dana und Carol Anne bezieht er ein schmuckes Vororthaus. Die Freude hält nicht lange. Es beginnt zu spuken, und die kleine Carol Anne empfängt Botschaften aus dem Fernseher, dort, wo für alle anderen nur Rauschen ist. Ein hinzugezogenes Medium kann wenig ausrichten. Der Grund liegt buchstäblich unter dem Haus: Es steht auf einem Friedhof und bildet ein Tor zur Geisterwelt. Als Carol Anne ins Jenseits gezogen wird, beginnt für die Familie ein Ringen, bei dem das eigene Zuhause die Gegenseite ist.
Entstehungsgeschichte
Inszeniert hat den 1982 erschienenen Film Tobe Hooper. JoBeth Williams und Craig T. Nelson stehen als Elternpaar im Zentrum, Beatrice Straight und Dominique Dunne gehören ebenfalls zur Besetzung. Ab 16 Jahren ist der Film freigegeben, was bei einem Stoff, dessen Schrecken sich um Kinder dreht, unmissverständlich klarstellt, dass Kinder hier nicht das Publikum sind.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reiner Horrorfilm, und die Anlage der Geschichte zeigt, welche Spielart gemeint ist: kein Ungeheuer, das von außen kommt, sondern ein Haus, das sich gegen seine Bewohner wendet. Der Schrecken sitzt im Vertrauten, im Fernsehgerät, im Kinderzimmer, in einer Wohngegend, die für Sicherheit stehen soll. Dass ausgerechnet der Vater Immobilien verkauft und die Familie damit das Produkt seines eigenen Berufsfelds bewohnt, gibt dem Ganzen eine Ironie, die der Film nicht eigens ausbuchstabieren muss. Erzählerisch arbeitet der Stoff mit einer klaren Steigerung: zuerst Auffälligkeiten, die sich noch wegerklären lassen, dann der Versuch, fachkundige Hilfe zu holen, schließlich das Verschwinden eines Kindes.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 Punkten aus mehreren tausend abgegebenen Stimmen steht der Film ordentlich da. Die Bewertung liegt über dem Mittelfeld, die Stimmenzahl ist für einen Titel, der 44 Jahre zurückliegt, ansehnlich und spricht dafür, dass er weiterhin gefunden und angesehen wird. Innerhalb des Horrorgenres gehört er zu den Vertretern, die ohne exotische Schauplätze auskommen und ihre Wirkung aus der Umkehrung des Alltäglichen ziehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- JoBeth Williams als Diane Freeling
- Craig T. Nelson als Steve Freeling
- Beatrice Straight als Dr. Lesh
- Dominique Dunne als Dana Freeling
- Heather O'Rourke als Carol Anne Freeling
- Oliver Robins als Robbie Freeling
- Zelda Rubinstein als Tangina Barrons
- Richard Lawson als Ryan
- Martin Casella als Dr. Marty Casey
- Michael McManus als Ben Tuthill
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Verfügbarkeit
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