Planet 51 (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jorge Blanco |
|---|---|
| Genre | Animation, Familie, Komödie, Science Fiction, Abenteuer |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-11-19 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 70.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 104.945.765 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (2.226 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der amerikanische Astronaut Captain Charles „Chuck“ Baker glaubt, als erster Mensch einen Fuß auf den Planeten 51 zu setzen. Die Überraschung folgt sofort: Der Planet ist bewohnt. Kleine grüne Männchen führen dort ein zufriedenes Leben mit Barbecue-Partys und weißen Lattenzäunen, das an das fröhliche und unschuldige Amerika der 1950er erinnert. Ihre einzige große Sorge sind außerirdische Eindringlinge – also genau das, was Chuck aus ihrer Sicht ist. Mit seinem Roboterkameraden „Rover“ und seinem neuen Freund Lem muss er sich durch die schillernde und verwirrende Landschaft des Planeten schlagen, um nicht als Ausstellungsstück im dortigen „Weltall-Museum der außerirdischen Eindringlinge“ zu enden.
Entstehungsgeschichte
Der Animationsfilm entstand unter der Leitung von Jorge Blanco und kam 2009 heraus. Die Sprechrollen übernahmen Justin Long, Dwayne Johnson, Jessica Biel und Seann William Scott. Eine Freigabe ab 6 Jahren weist ihn als Angebot für ein junges Publikum aus, das aber nicht ganz ohne Spannung auskommt.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ungewöhnlich breit angelegt: Animation, Familie, Komödie, Science Fiction und Abenteuer treffen aufeinander. Der Kern dieser Mischung ist ein einfacher, tragfähiger Kunstgriff – die Perspektive wird vertauscht. Nicht die Fremden landen bei uns, sondern wir bei den Fremden, und der Held der Geschichte ist zugleich das Ungeheuer der Geschichte. Aus dieser Umkehrung entstehen die Komik und, weil Chuck tatsächlich Gefahr läuft, auch der Abenteueranteil. Die kleinstädtische Kulisse mit Gartenzäunen und Grillabenden liefert die vertraute Oberfläche, an der sich der Schrecken vor dem Unbekannten abarbeiten kann.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,9 von 10 bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen liegt der Film knapp unterhalb der Mitte der Skala. Die Stimmenzahl ist überschaubar und deutet auf einen Titel, der ein Publikum gefunden, aber keine breite Debatte ausgelöst hat. Siebzehn Jahre nach dem Erscheinen ist er vor allem ein Beispiel dafür, wie Familienanimation Science-Fiction-Motive nutzt: nicht, um eine Zukunft zu entwerfen, sondern um ein vertrautes Bild von Nachbarschaft mit fremden Augen zu betrachten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Justin Long als Lem (voice)
- Dwayne Johnson als Chuck Baker (voice)
- Jessica Biel als Neera (voice)
- Seann William Scott als Skiff (voice)
- Gary Oldman als General Grawl (voice)
- John Cleese als Professor Kipple (voice)
- Freddie Benedict als Eckle (voice)
- Alan Marriott als Glar (voice)
- Mathew Horne als Soldier #1 (voice)
- James Corden als Soldier #2 (voice)
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Verfügbarkeit
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