Piper (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alan Barillaro |
|---|---|
| Genre | Familie, Animation |
| Laufzeit | 7 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-06-16 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (1.772 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein junger Regenbrachvogel namens Piper wird von einer Welle überrascht.
Danach traut er sich nicht mehr an den Strand. Erst durch eine Einsiedlerkrabbe findet er einen Weg, die Angst zu überwinden — und lernt dabei, selbst Muscheln zu fangen.
Entstehungsgeschichte
Alan Barillaro schrieb und inszenierte den Kurzfilm. Marc Sondheimer produzierte, Sarah K. Reimers besorgte den Schnitt, die Musik stammt von Adrian Belew.
Produziert wurde der Film von den Pixar Animation Studios, den Vertrieb übernahm Walt Disney Studios Motion Pictures. Er dauert sechs Minuten.
Die Produktion zog sich über mehr als drei Jahre und arbeitete mit neuer, hochmoderner Technologie.
Die Kinopremiere war am 17. Juni 2016 gemeinsam mit „Findet Dorie". Später erschien der Film auf Blu-ray und DVD.
Hinter den Kulissen
Drei Jahre Produktionszeit für sechs Minuten Film — das Verhältnis ist die eigentliche Nachricht. Es erklärt sich aus dem Gegenstand: Sand, Wasser und Federn gehören zu dem, was in der Computeranimation am schwersten glaubwürdig herzustellen ist, und der Film besteht fast ausschließlich daraus.
Die Figuren sind ein Vogel und eine Krabbe. Die gesamte Entwicklung — Schreck, Rückzug, Neugier, Können — läuft deshalb über Bewegung und Blick, nicht über Sprache. Das ist die strengste Form, in der ein Animationsfilm arbeiten kann, und sie verlangt genau die Detailgenauigkeit, für die die drei Jahre draufgingen.
Bemerkenswert ist die Lösung des Konflikts. Piper überwindet die Angst nicht durch Mut, sondern durch Hilfe: Die Einsiedlerkrabbe zeigt ihm einen anderen Umgang mit dem Wasser. Aus dem Hindernis wird die Gelegenheit, an Muscheln zu kommen — die Angst wird nicht überwunden, sondern in eine Fähigkeit umgewandelt.
Einordnung & Wirkung
Der Film gewann 2017 den Oscar für den besten animierten Kurzfilm und im selben Jahr den Annie Award in der Kategorie Best Animated Short Subject. Hinzu kam eine Nominierung für den Empire Award.
Rotten Tomatoes weist 100 Prozent aus. Kritiker lobten die unglaublich lebensechte Animation und beschrieben den Film als einfach wie ein Haiku und dennoch atemberaubend.
Dieser Vergleich trifft die Sache. Ein Kurzfilm von sechs Minuten ohne Dialog, dessen Wirkung vollständig aus Beobachtung entsteht, hat mit einem Gedicht mehr gemein als mit einem Spielfilm — und die Auszeichnungen gelten beidem zugleich: der technischen Leistung und der Knappheit, mit der sie eingesetzt wird.
Bilder







Besetzung & Stab
Keine Besetzung hinterlegt.
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Verfügbarkeit
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