Paul und die Schule des Lebens (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicolas Vanier |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Familie |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-02-22 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (315 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paris im Jahr 1930. Pauls Horizont bestand bislang nur aus den hohen Mauern eines Waisenhauses, eines strengen Gebäudes am Rand der Stadt. Dann wird der Junge einer fröhlichen Frau vom Land anvertraut, Celestine, und ihrem Mann Borel, dem etwas starren Wildhüter eines weitläufigen Anwesens in der Sologne.
Für das widerspenstige, eigensinnige Stadtkind ist das eine geheimnisvolle und zunächst beunruhigende Welt. Der riesige Wald, die nebligen Teiche, Heideflächen und Felder gehören allesamt einem Grafen, einem wortkargen Witwer, der allein in seinem Herrenhaus lebt. Der Graf duldet Wilderer auf seinem Land, Borel dagegen jagt sie unerbittlich und verfolgt besonders die gerissensten unter ihnen. Ausgerechnet an der Seite eines Wilderers, der die Natur über alles liebt, lernt Paul das Leben, den Wald und seine Geheimnisse kennen. Doch über dem Anwesen liegt ein noch schwereres Geheimnis, und vielleicht ist Paul nicht zufällig hierhergekommen.
Entstehungsgeschichte
Nicolas Vanier inszenierte den Film, der 2017 erschien. François Cluzet, Jean Scandel, Éric Elmosnino und François Berléand bilden die Besetzung. Mit einer Freigabe ab 6 Jahren eignet er sich bereits für ein junges Publikum. Im Englischen heißt er „School of Life“.
Hinter den Kulissen
Drama, Komödie und Familienfilm verbinden sich hier zu einer Coming-of-Age-Geschichte in ländlicher Umgebung. Das Grundmuster ist klar: Ein Kind aus der Enge der Stadt entdeckt die Weite der Natur und findet darin Halt. Der deutsche Titel fasst diese Bewegung zusammen, denn die Sologne wird für Paul zur eigentlichen Schule.
Spannung entsteht aus den Gegensätzen zwischen den Erwachsenen. Der Wildhüter steht für Ordnung und Strenge, der Wilderer für Freiheit und Naturverbundenheit, der Graf für eine verschlossene Autorität. Paul bewegt sich zwischen diesen Polen. Das angedeutete Geheimnis um das Anwesen gibt der Erzählung zusätzlich eine leise Rätselspannung.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 Punkten fällt die Bewertung deutlich positiv aus, auch wenn sie auf erst einigen hundert Stimmen beruht.
Neun Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film dem Familienkino zuordnen, das Naturerleben und Heranwachsen in den Mittelpunkt stellt und dabei ernste Töne nicht scheut.
Bilder








Besetzung & Stab
- François Cluzet als Totoche
- Jean Scandel als Paul Caradec
- Éric Elmosnino als Borel
- François Berléand als Count Louis Fernand de La Fresnaye
- Valérie Karsenti als Célestine
- Thomas Durand als Bertrand
- Ilona Cabrera als Bella
- Frédéric Saurel als Dédé
- Urbain Cancelier als Lucien
- Murielle Huet des Aunay als Montaine
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Verfügbarkeit
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