Paris bei Nacht (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Cédric Anger |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-09-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (102 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paris, 1982: Franck und Serge betreiben die Peepshow Le Mirodrome, doch die Geschäfte laufen schlecht. Um das Etablissement zu retten, beginnen sie, mit ihren Tänzerinnen kleine Sex-Filme zu drehen – ein Geschäftsmodell, das nicht nur Käufer, sondern auch die Konkurrenz auf den Plan ruft. Eine Nacht später verwüstet eine Bande vermummter Männer das Lokal, Franck und Serge stehen vor dem finanziellen Ruin und sehen sich gezwungen, mit den Rivalen gemeinsame Sache zu machen. Was die Gangster des Pariser Rotlichtmilieus nicht ahnen: Die beiden sind verdeckte Ermittler, deren eigentlicher Auftrag es ist, die Hintermänner eines illegalen Pornorings zu enttarnen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2018 und wurde von Cédric Anger inszeniert. In den Hauptrollen sind Guillaume Canet und Gilles Lellouche als Franck und Serge zu sehen, ergänzt durch Michel Fau und Camille Razat. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren. Im deutschsprachigen Raum läuft er unter dem Titel „Paris bei Nacht“, im französischen Original heißt er „Paris Pigalle“.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zum Stoff: Ein Sujet aus dem Rotlichtmilieu wird nicht als reines Krimidrama erzählt, sondern mit komödiantischen Untertönen versehen, was der Undercover-Konstellation eine doppelbödige Note gibt. Die Anlage der Geschichte – zwei Ermittler, die sich tiefer in ein kriminelles Milieu hineinbegeben müssen, als ihnen lieb ist – erzeugt eine klassische Reibung zwischen Tarnung und tatsächlicher Verstrickung. Dass Franck und Serge selbst zu Betreibern werden, bevor ihre wahre Identität zur Sprache kommt, verschiebt den Fokus von reiner Ermittlungsarbeit hin zu einer Milieustudie mit komischen und ernsten Zügen zugleich.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,3 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne eine breite Bewertungsbasis vorweisen zu können. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich daran laut vorliegenden Zahlen viel geändert hätte. Innerhalb der Genrekombination aus Komödie und Drama, angesiedelt im Pariser Rotlichtmilieu der frühen 1980er Jahre, bleibt der Titel ein eher unauffälliger Vertreter seiner Machart.
Bilder





Besetzung & Stab
- Guillaume Canet als Franck / Martin
- Gilles Lellouche als Serge / Georges
- Michel Fau als Maurice Vogel
- Camille Razat als Caprice / Virginie
- Xavier Beauvois als Henri Pachard
- Elisa Bachir Bey als Mélissa
- Inge van Bruystegem als Sheila
- Valeria Nicov als Chloé
- Jean-Louis Barcelona als Monkey Cock
- Xavier Alcan als John Baccardi
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Verfügbarkeit
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