Otésanek - Little Otik (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jan Švankmajer |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy, Horror |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-01-25 |
| Einspielergebnis | 116.710 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (156 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Karel und Bozena Horák sind ein Ehepaar mit unerfülltem Kinderwunsch: Eine Schwangerschaft ist ihnen aus körperlichen Gründen nicht möglich, während rings um sie in der tschechischen Stadt scheinbar jede Familie ein Kind hat. Als Karel bei seinem Ferienhaus einen Baumstumpf ausgräbt, der nach etwas Zuschnitzen die Umrisse eines Säuglings annimmt, ergreift Bozena die Gelegenheit. Eine vorgetäuschte neunmonatige Schwangerschaft soll die Nachbarschaft täuschen, bis „Otik“ offiziell zur Welt kommen darf. Doch der Holzstumpf erweckt tatsächlich zu Leben, und mit ihm ein Hunger, der sich nicht auf Kindernahrung beschränkt. Während die Horáks verzweifelt versuchen, das Geheimnis um ihren „Otesánek“ zu wahren, ist es die junge Nachbarstochter Alzbetka, die hinter die Fassade blickt und in einem Kinderbuch die alte Geschichte von Otesánek wiederfindet.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2001 und wurde von Jan Švankmajer inszeniert. In den Hauptrollen sind Veronika Žilková, Jan Hartl, Jaroslava Kretschmerová und Pavel Nový zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Fantasy und Horror deutet an, wie hier ein Kinderwunsch-Sujet in etwas Unheimliches umschlägt: Was als sehnliche Erfüllung beginnt, wird zur Bedrohung, die sich nicht mehr kontrollieren lässt. Die Erzählung nutzt das Motiv des belebten Objekts, um Themen wie Selbsttäuschung, gesellschaftlichen Druck und die Konsequenzen verzweifelter Wünsche zu verhandeln. Dass gerade eine Kinderfigur, Alzbetka, die Wahrheit erkennt, während die Erwachsenen sich in Lügen verstricken, setzt einen erzählerischen Kontrast zwischen kindlicher Klarsicht und erwachsener Verdrängung. Die Rückbindung an ein Kinderbuch innerhalb der Handlung verweist auf eine Erzähltradition, die die Geschichte selbst als bekanntes Motiv einbettet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht übermäßig breit rezipierten Bereich. Seit dem Erscheinen sind mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was ihn innerhalb seines Genres, der Verbindung von Komödie, Fantasy und Horror, zu einem eigenständigen Beispiel für ungewöhnliche Stoffkombinationen macht. Die Bewertung deutet auf ein Publikum hin, das den Film als besonderen, aber nicht massenwirksamen Beitrag innerhalb dieser Genremischung wahrnimmt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Veronika Žilková als Bozena
- Jan Hartl als Karel
- Jaroslava Kretschmerová als Mrs. Stadler
- Pavel Nový als Frantisek Stadler
- Kristina Adamcová als Alzbetka
- Dagmar Stríbrná als Mrs. Administrator
- Zdeněk Kozák als Mr. Zlabek
- Gustav Vondráček als Mladek
- Arnošt Goldflam als Gynaecologist
- Jitka Smutná als Bulankova
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Verfügbarkeit
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