Nummer 5 lebt! (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Badham |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Komödie, Familie |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-05-09 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 40.697.761 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (1.678 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Militärroboter mit der Bezeichnung Nummer 5 wird von einem Blitz getroffen. Dabei geht sein Kampfprogramm verloren.
Er landet bei Stephanie, die einen Imbisswagen betreibt und Pazifistin ist. Sie versorgt ihn mit Informationen, und Nummer 5 beginnt zu begreifen. Währenddessen wollen die Wissenschaftler ihn untersuchen und ein General ihn zerstören. Die Erkenntnis, die ihn verändert, betrifft den Unterschied zwischen Maschinen und Lebewesen: Was kaputtgeht, lässt sich nicht bei allem reparieren.
Entstehungsgeschichte
Regie führte John Badham, das Drehbuch schrieben Brent Maddock und S. S. Wilson.
Ally Sheedy spielt Stephanie Speck, Steve Guttenberg den Newton Crosby, Fisher Stevens den Ben Jabituya, G. W. Bailey den General Schroeder, Austin Pendleton den Howard Marner und Brian McNamara den Frank; Tim Blaney spricht Nummer 5.
Produziert wurde der Film von David Foster und Lawrence Turman. Die Musik stammt von David Shire, die Kamera von Nick McLean, den Schnitt besorgte Frank Morriss.
Der Film erschien 1986, dauert 98 Minuten und ist ab 6 Jahren freigegeben.
Die Roboterfigur entwarf Syd Mead; sie war der teuerste Bestandteil der Produktion. Arm- und Handbewegungen wurden über einen Telemetrieanzug gesteuert.
Hinter den Kulissen
Der Roboter ist keine Computeranimation, sondern eine gebaute Figur — und der größte Kostenpunkt des Films. Die Steuerung über einen Telemetrieanzug bedeutet, dass ein Mensch die Bewegungen unmittelbar überträgt.
Erzählerisch beruht alles auf einem Umschlagen. Ein Gerät, das zum Töten gebaut wurde, entwickelt durch einen Zufall etwas, das sich nicht mehr abschalten lässt — und der Film macht daraus die Frage, ab wann jemand als Person gilt.
Die Erkenntnis über die Unumkehrbarkeit des Todes ist der Wendepunkt. Für eine Familienkomödie mit Freigabe ab sechs Jahren ist das ein bemerkenswert harter Gedanke.
Die Gegenseite ist entsprechend besetzt. Ein General, der zerstören will, und Wissenschaftler, die untersuchen wollen — beide behandeln Nummer 5 als Sache.
Einordnung & Wirkung
Rotten Tomatoes weist 62 Prozent aus, Metacritic 50 von 100. Beim Publikum ergab CinemaScore ein „A−", die Deutsche Film- und Medienbewertung vergab das Prädikat „wertvoll".
Das Lexikon des internationalen Films beschrieb ihn als Actionfilm mit komödiantischen Zügen, vordergründiger pazifistischer Tendenz und witzigen technischen Effekten.
1987 wurden John Badham, der Film und die Spezialeffekte für den Saturn Award nominiert; David Shire gewann den BMI Film Music Award.
Der Abstand zwischen dem „A−" des Publikums und den 50 Punkten bei Metacritic beschreibt die Lage. Was die Kritik als vordergründig einordnete, hat beim Publikum offenkundig getragen — und die Figur des Roboters ist über den Film hinaus bekannt geblieben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ally Sheedy als Stephanie Speck
- Steve Guttenberg als Newton Crosby
- Fisher Stevens als Ben Jabituya
- Austin Pendleton als Howard Marner
- G.W. Bailey als Skroeder
- Brian McNamara als Frank
- Tim Blaney als Number 5 (voice)
- Marvin J. McIntyre als Duke
- John Garber als Otis
- Penny Santon als Mrs. Cepeda
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Verfügbarkeit
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