Not Quite Hollywood (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mark Hartley |
|---|---|
| Genre | Komödie, Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-08-28 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (100 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Während das australische Kino der 1970er-Jahre mit gefeierten Arthouse-Werken wie „Picknick am Hanging Rock“ international Beachtung fand, wuchs zeitgleich eine ganz andere Szene heran: Low-Budget-Filmemacher, die auf Sex, Gewalt und schnelle Effekte setzten, statt auf künstlerischen Anspruch. „Not Quite Hollywood“ blickt zurück auf diese wilde Parallelwelt des australischen Kinos. Der Film zeigt Ausschnitte aus besonders skandalträchtigen Produktionen jener Zeit und lässt die Macher selbst zu Wort kommen, die abseits der etablierten Filmkultur ihre eigenen, unkonventionellen Wege gingen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Mark Hartley, der Film erschien 2008 als Dokumentarfilm mit komödiantischen Zügen. Zur Besetzung zählen Phillip Adams, Glory Annen, Christine Amor und Victoria Anoux. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Dokumentarfilm und Komödie verweist auf den Blickwinkel, aus dem hier erzählt wird: nicht nüchtern-akademisch, sondern mit einem Auge für das Absurde und Überdrehte jener Filmszene. Dass Interviewpartner aus der damaligen Szene selbst zu Wort kommen, deutet darauf hin, dass der Film weniger urteilen als vielmehr dokumentieren will – aus der Perspektive derer, die diese Filme tatsächlich gemacht haben. Die Gegenüberstellung von anerkanntem Arthouse-Kino und einer gleichzeitig existierenden Exploitation-Welle bildet den erzählerischen Rahmen: Es geht um eine Filmgeschichte, die neben der offiziell gewürdigten stattfand, mit eigenen Regeln und eigenem Publikum.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich „Not Quite Hollywood“ im soliden Mittelfeld dokumentarischer Filmbetrachtungen. Seit dem Erscheinen sind mittlerweile 17 Jahre vergangen, was den Film selbst inzwischen zu einem historischen Dokument über eine historische Filmepoche macht – eine Dokumentation über Vergangenes, die selbst Vergangenheit geworden ist. Innerhalb des Genres der filmhistorischen Dokumentation nimmt er mit seinem Fokus auf eine wenig bekannte Nische des australischen Kinos eine eigene Position ein, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten eine breitere Rezeption ablesen ließe.
Bilder



Besetzung & Stab
- Phillip Adams als Self
- Glory Annen als Self
- Christine Amor als Self
- Victoria Anoux als Self
- Briony Behets als Self
- Steve Bisley als Self
- Jamie Blanks als Self
- Graeme Blundell als Self
- Russell Boyd als Self
- Richard Brennan als Self
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Verfügbarkeit
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