Electric Boogaloo (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mark Hartley |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-10-06 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (180 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum stehen die israelischen Produzenten Menahem Golan und Yoram Globus, deren Liebe zum Kino sie dazu brachte, ein eigenes Studio zu gründen: The Cannon Group. Der Film zeichnet nach, wie aus dieser Leidenschaft eine Produktionsmaschinerie wurde, die vor allem für ihre B-Movies bekannt wurde. Zugleich gelang es den beiden, namhafte Stars wie Sean Connery, Sylvester Stallone, Chuck Norris, Jean-Claude Van Damme, Dolph Lundgren und Charles Bronson für ihre Filme zu gewinnen. Wie genau diese Mischung aus Größenwahn, Improvisation und Geschäftssinn funktionierte, entfaltet sich über die Erzählung selbst.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Mark Hartley bei diesem 2014 entstandenen Dokumentarfilm, der ab 16 Jahren freigegeben ist. Zu Wort kommen unter anderem Molly Ringwald, Dolph Lundgren, Bo Derek und Alex Winter, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Wirken von Cannon zurückblicken. Weitere Angaben zur Produktion liegen nicht vor.
Hinter den Kulissen
Dass ein Dokumentarfilm über ein Studio wie Cannon eine derart prominente Riege an Interviewpartnern versammelt, verweist auf die Reichweite, die das Studio trotz seines B-Movie-Rufs erzielte. Die Kombination aus etablierten Namen wie Connery oder Bronson und ausgesprochenen Genrestars wie Van Damme oder Lundgren spiegelt genau jene Spannung, die Golan und Globus offenbar auszeichnete: großes Kino mit kleinen Mitteln zu behaupten. Die Anlage als Dokumentarfilm über zwei Produzentenfiguren statt über einzelne Werke deutet darauf hin, dass hier weniger einzelne Titel als ein System und seine Mechanik im Vordergrund stehen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überwältigend breiten Meinungsbild. Zehn Jahre liegen mittlerweile zwischen Erscheinungsjahr und Gegenwart, ein Abstand, der ausreicht, um das Studio und seine Filme aus einiger Distanz zu betrachten. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres reiht sich der Titel in jene Riege von Werken ein, die sich mit den Produktionsstrukturen und Geschäftspraktiken des Filmgeschäfts befassen, statt einzelne Karrieren oder Werke isoliert zu beleuchten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Molly Ringwald als Self - Actress
- Dolph Lundgren als Self - Actor
- Bo Derek als Self - Producer & Actress
- Alex Winter als Self - Actor
- Richard Chamberlain als Self - Actor
- Marina Sirtis als Self - Actress
- Tobe Hooper als Self - Filmmaker
- Boaz Davidson als Self - Filmmaker
- Mimi Rogers als Self
- Olivia D'Abo als Self - Actress
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Verfügbarkeit
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