Nightmare on Elm Street 4 (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Renny Harlin |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-08-19 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 6.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 49.369.899 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (1.684 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kristen Parker führt ein halbwegs normales Leben, fürchtet aber, dass Freddy Krueger zurückkommt.
Sie behält recht. Nach dem Tod ihrer Freunde gibt sie ihre Fähigkeit weiter — andere in ihre Träume ziehen zu können — an Alice Johnson. Was als Schutz gedacht war, wird zum Werkzeug: Freddy nutzt Alice, um an weitere Jugendliche heranzukommen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Renny Harlin. Das Drehbuch schrieben Brian Helgeland und Scott Pierce.
Robert Englund spielt Freddy Krueger, Lisa Wilcox die Alice Johnson, Tuesday Knight die Kristen Parker, Andras Jones den Rick Johnson und Danny Hassel den Dan Jordan.
Produziert wurde der Film von Robert Shaye und Rachel Talalay. Die Musik stammt von Craig Safan, die Kamera von Steven Fierberg, den Schnitt besorgten Michael N. Knue und Chuck Weiss.
Der Film erschien 1988, dauert 93 Minuten und ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Weitergabe der Fähigkeit ist der Angelpunkt. Sie erlaubt es dem Film, die Hauptfigur zu wechseln, ohne die Regel zu brechen, auf der die Reihe beruht — und sie liefert Freddy zugleich einen neuen Zugang.
Daraus ergibt sich eine Umkehrung. Alice ist nicht bloß Opfer, sondern das Mittel, mit dem der Täter arbeitet; ihre Gabe ist seine Gelegenheit. Erst als sie das begreift, wird aus der Belastung eine Waffe.
Das Lexikon des internationalen Films beschreibt die Machart als Gratwanderung zwischen Schocks, unappetitlichen Abscheulichkeiten und ausgiebiger Selbstironie. Diese Selbstironie ist der Punkt, an dem sich der vierte Teil von einem geradlinigen Horrorfilm entfernt — die Figur des Freddy Krueger tritt hier auch als Darsteller ihrer selbst auf.
Einordnung & Wirkung
Mit knapp 50 Millionen Dollar war dies der erfolgreichste Teil der klassischen Reihe.
Das Lexikon des internationalen Films sprach von einer banalen Gruselstory.
1990 gab es Nominierungen für den Saturn Award in drei Kategorien, 1989 einen Young Artist Award als beste Horrorfilm-Wahl.
Der wirtschaftliche Erfolg bei gleichzeitig zurückhaltender Kritik ist für Fortsetzungen im Horrorbereich der Normalfall — bemerkenswert ist hier nur, dass ausgerechnet der vierte Teil den Höhepunkt markierte. Die Freigabe ab 18 Jahren zeigt zugleich, dass die Selbstironie den Film nicht harmloser gemacht hat.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert Englund als Freddy Krueger
- Rodney Eastman als Joey
- Danny Hassel als Dan
- Andras Jones als Rick
- Tuesday Knight als Kristen
- Ken Sagoes als Kincaid
- Lisa Wilcox als Alice
- Brooke Bundy als Elaine
- Nicholas Mele als Johnson
- Toy Newkirk als Sheila
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Verfügbarkeit
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