Niemand kommt hier lebend raus (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Santiago Menghini |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-09-29 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (766 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ambar hat sich jahrelang um ihre todkranke Mutter gekümmert. Danach bleibt der Wunsch nach einem eigenen Leben, und den Amerikanischen Traum sucht sie dort, wo er am wenigsten glänzt. Mit wenig Geld in der Tasche kommt die Mexikanerin als illegale Einwanderin nach Cleveland und nimmt einen schlecht bezahlten Job in einer Textilfabrik an. Zum Wohnen reicht es für ein billiges Zimmer in einer heruntergekommenen Pension, deren Besitzer Red schwer einzuschätzen ist. Nachts halten sie die Geräusche im Haus wach. Zunächst wirkt das wie der übliche Preis für eine solche Unterkunft, doch bald wird Ambar klar, dass die anderen Gäste nicht die Quelle des Lärms sind. Dazu kommen Träume und Visionen, die erst mit dem Einzug begonnen haben und sich nicht abschütteln lassen.
Entstehungsgeschichte
Santiago Menghini hat den 2021 erschienenen Film inszeniert. Cristina Rodlo spielt Ambar, Marc Menchaca den Vermieter Red, dazu kommen David Figlioli und Claudia Coulter. Wer den Film sehen möchte, muss mindestens 16 Jahre alt sein.
Hinter den Kulissen
Horror, Mystery und Thriller greifen hier ineinander, und die Anlage der Geschichte zeigt, warum das mehr ist als eine Etikettenreihe. Die Bedrohung im Haus setzt Horror voraus, die ungeklärte Herkunft der Visionen ist Mystery, und der Umstand, dass die Hauptfigur sich nirgendwohin wenden kann, macht daraus einen Thriller. Genau hier liegt der Kunstgriff: Eine Frau ohne Papiere, ohne Geld und ohne Netz kann das Haus nicht einfach verlassen, weil es außerhalb kaum etwas gibt. Die soziale Lage übernimmt die Funktion, die in anderen Filmen verschlossene Türen haben.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,8 von 10 fällt das Urteil verhalten aus, und die Stimmenbasis bleibt im dreistelligen Bereich, also schmal. 5 Jahre nach dem Erscheinen zeigt sich der Film als Beispiel jener Richtung des Gruselkinos, die ihre Schauplätze aus prekären Lebensverhältnissen bezieht und den Schrecken weniger aus dem Übernatürlichen als aus der Ausweglosigkeit gewinnt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Cristina Rodlo als Ambar
- Marc Menchaca als Red
- David Figlioli als Becker
- Claudia Coulter als Mama
- David Barrera als Beto
- Moronkę Akinola als Kinsi
- Mitchell Mullen als Rilles
- Vala Norén als Freja
- Ilinca Neacşu als Maria
- Cosmina Stratan als Petra
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