Nachrichtenfieber (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James L. Brooks |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 133 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-12-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 67.330.500 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (482 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In Washington D.C. kämpft die Produzentin einer großen Fernsehnachrichtensendung um Qualität. Sie hält an hohen Ansprüchen fest, muss sich aber mit dem elegantesten Moderator ihres Senders arrangieren, der für alles steht, was sie am Nachrichtengeschäft verabscheut. Ausgerechnet in ihn verliebt sie sich. Aus nächster Nähe beobachtet das ein Kollege, ein hervorragender Journalist, dem allerdings die Wirkung vor der Kamera fehlt. Er ist ihr bester Freund und selbst in sie verliebt, ohne es ihr je zu offenbaren.
Entstehungsgeschichte
James L. Brooks inszenierte den Film, der 1987 erschien. Holly Hunter spielt die Produzentin, William Hurt, Albert Brooks und Robert Prosky vervollständigen die Besetzung. Der englische Originaltitel „Broadcast News“ benennt das Milieu direkt, während der deutsche Titel „Nachrichtenfieber“ den Zustand der Figuren beschreibt. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Komödie und Liebesfilm treffen hier auf ein Arbeitsmilieu, das selbst zum Thema wird: Die Dreiecksgeschichte ist zugleich ein Streit darüber, was Nachrichten sein sollen. Die Produzentin steht zwischen zwei Männern, die zwei Auffassungen von Journalismus verkörpern: Der eine repräsentiert alles, was sie am Nachrichtengeschäft ablehnt, der andere ist kompetent, aber ungeeignet für den Bildschirm. Dass sie sich zum Falschen hingezogen fühlt, ist der komische wie der bittere Kern der Anlage. Die Erzählform des Liebesfilms mit drei Figuren, von denen eine ihre Gefühle verschweigt, ist alt, gewinnt hier aber durch den Berufsalltag eine zweite Ebene. Der Konflikt zwischen Anspruch und Wirkung wird so nicht nur diskutiert, sondern in den Figuren selbst ausgetragen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 liegt der Film im oberen Mittelfeld, die Stimmenzahl bleibt im mittleren dreistelligen Bereich. 39 Jahre nach dem Erscheinen ist das eine schmale, aber stabile Grundlage. Innerhalb der Liebeskomödie besetzt er den Platz der Berufsgeschichte, in der die Arbeit nicht Kulisse, sondern Gegenstand des Konflikts ist, und in der die Frage nach der richtigen Liebe mit der Frage nach dem richtigen Journalismus zusammenfällt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Holly Hunter als Jane Craig
- William Hurt als Tom Grunick
- Albert Brooks als Aaron Altman
- Robert Prosky als Ernie Merriman
- Lois Chiles als Jennifer Mack
- Joan Cusack als Blair Litton
- Peter Hackes als Paul Moore
- Christian Clemenson als Bobby
- Jack Nicholson als Bill Rorich
- Robert Katims als Martin Klein
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Verfügbarkeit
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