My Winnipeg (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Guy Maddin |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Fantasy |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-06-13 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (116 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Zug fährt durch Winnipeg, und ein Erzähler in der ersten Person lässt seinen Blick über die vorbeiziehende Stadt gleiten. Für ihn ist sie eine Stadt der Superlative: die kälteste der Welt, mit dem kleinsten Park, bevölkert von Schlafwandlern, Magnetiseuren und Teilnehmern spiritistischer Sitzungen. Aus dieser schläfrigen, von Geistern durchzogenen Kulisse heraus wandert der Erzähler in Gedanken zurück in seine Kindheit, in die Geschichte und die Topographie seiner Heimatstadt. Der Film verwebt persönliche Erinnerung mit einem fast mythischen Stadtporträt, ohne dass sich beides klar trennen liesse.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Guy Maddin bei diesem 2008 entstandenen Werk, das sich zwischen Dokumentarfilm, Spielfilm und Fantasy bewegt. Zur Besetzung gehören Ann Savage, Louis Negin, Darcy Fehr und Amy Stewart.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Komödie und Fantasy verrät, dass hier kein nüchterner Bericht über eine Stadt entstehen sollte. Stattdessen verschränkt sich das Persönliche mit dem Erfundenen: Kindheitserinnerungen, Stadtgeschichte und offenkundig übertriebene Superlative stehen gleichberechtigt nebeneinander. Die Ich-Perspektive aus dem fahrenden Zug macht den Erzähler zum unzuverlässigen Reiseführer durch eine Stadt, die ebenso real wie imaginiert wirkt. Schlafwandler, Magnetiseure und spiritistische Sitzungen als wiederkehrende Motive deuten darauf hin, dass Winnipeg hier weniger als geografischer Ort denn als Gemütszustand gezeichnet wird, in dem Erinnerung und Legende ineinanderfliessen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis steht der Film im Bereich eines Nischenpublikums, das sich offenbar auf seine ungewöhnliche Erzählform einlässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2008 sind mittlerweile deutlich mehr als eineinhalb Jahrzehnte vergangen, ohne dass sich die Bewertungsbasis stark ausgeweitet hätte, was auf ein anhaltend spezielles statt ein breites Publikum hindeutet. Innerhalb der Kombination aus Drama, Komödie und Fantasy nimmt der Titel eine Sonderstellung ein, da er das Genre eines Stadtporträts mit traumartigen, fantastischen Elementen unterläuft, statt es klassisch zu bedienen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ann Savage als Mother
- Louis Negin als Mayor Cornish
- Darcy Fehr als Guy Maddin
- Amy Stewart als Janet Maddin
- Brendan Cade als Cameron Maddin
- Wesley Cade als Ross Maddin
- Lou Profeta als Himself
- Fred Dunsmore als Himself
- Kate Yacula als Citizen Girl
- Jacelyn Lobay als Gwenyth Lloyd
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Verfügbarkeit
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