My Sweet Pepper Land (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hiner Saleem |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-03-20 |
| Budget | 2.600.000 $ |
| Einspielergebnis | 324.440 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (102 Stimmen) |
Worum es geht
Baran hat als Kämpfer im kurdischen Unabhängigkeitskrieg seinen Teil geleistet und arbeitet inzwischen als Polizist in Erbil. Statt sich in den verdienten Ruhestand zu verabschieden, nimmt er einen letzten Auftrag an: Er wird in ein abgelegenes Tal versetzt, an jener Stelle, wo die Grenzen von Iran, Türkei und Irak aufeinandertreffen. Kaum angekommen, muss er feststellen, dass in dieser Gegend kaum staatliche Ordnung herrscht, sondern ein lokaler Stammesführer das Sagen hat. Baran weigert sich, sich dessen Regeln zu unterwerfen, und bringt sich damit in eine Position, aus der es kein leichtes Zurück gibt. Wie sich dieser Konflikt zwischen einem einzelnen, unbeugsamen Mann und einer etablierten Machtstruktur entwickelt, bleibt in der Beschreibung offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2014 und wurde von Hiner Saleem inszeniert. In den Hauptrollen sind Golshifteh Farahani, Korkmaz Arslan, Suat Usta und Mir Murad Bedirxan zu sehen. Es handelt sich um ein Drama.
Hinter den Kulissen
Schon die geografische Ausgangslage – ein Tal am Schnittpunkt dreier Staaten – macht deutlich, dass es hier um Grenzen im übertragenen Sinn geht: um staatliche Autorität, die an den Rändern brüchig wird, und um Regeln, die von lokalen Machthabern statt von Institutionen gesetzt werden. Dass ein einzelner Polizist sich dieser Ordnung widersetzt, verweist auf einen klassischen Konflikt zwischen individuellem Rechtsverständnis und gewachsener, informeller Herrschaft. Die Einordnung als reines Drama, ohne weitere Genrezusätze, deutet darauf hin, dass der Film weniger auf äußere Spannung als auf die menschliche und gesellschaftliche Dimension dieser Konfrontation setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber nicht übermäßig breites Echo ab. Seit der Veröffentlichung sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung offenbar viel verändert hätte. Innerhalb des Dramengenres positioniert sich der Film über seinen Schauplatz und seine Figurenkonstellation als ein Werk, das gesellschaftliche und regionale Spannungen in eine persönliche Geschichte übersetzt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Golshifteh Farahani als Govend
- Korkmaz Arslan als Baran
- Suat Usta als Reber
- Mir Murad Bedirxan als Tajdin
- Feyyaz Duman als Jaffar
- Tarik Akreyî als Aziz Aga
- Véronique Wüthrich als Nîroj
- Mizgin Gemo als Zirek
- Kamiran Betasi als The Judge
- Adil Abdulrahman als The Commissioner
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Verfügbarkeit
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