My Friends Act II (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mario Monicelli |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-12-22 |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (373 Stimmen) |
Worum es geht
Die Freunde treffen sich am Grab von Perozzi, dem Journalisten ihrer Runde. Dort erinnern sie sich an die Streiche, die sie gemeinsam ausgeheckt haben. Einmal ließen sie Touristen glauben, sie müssten den Turm von Pisa stützen, ein anderes Mal legten sie einen Wucherer herein.
Graf Mascetti, der Vermessungstechniker Melandri, der Chirurg Sassaroli und der Wirt Necchi haben ihre Lust an ausgelassenen Streifzügen nicht verloren. Nicht einmal die Beerdigung ihres fünften Gefährten hält sie davon ab. Vor nichts und niemandem haben sie Respekt: weder vor der Kirche noch vor der tragischen Arnoflut von 1966. Jede Gelegenheit nutzen sie für bissige Späße, neue wie erinnerte, und dabei verschonen sie auch sich gegenseitig nicht.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 1982, Regie führte Mario Monicelli. Zur Besetzung gehören Ugo Tognazzi, Adolfo Celi, Gastone Moschin und Renzo Montagnani.
Schon der Titel „My Friends Act II“ kennzeichnet den Film als zweiten Akt einer Geschichte über diese Freundesrunde. Die Handlung knüpft an gemeinsame Erinnerungen an, die im Rückblick lebendig werden.
Hinter den Kulissen
Als reine Komödie angelegt, stellt der Film die Männerfreundschaft ins Zentrum. Die vier Freunde gehören unterschiedlichen Berufen und Schichten an, vom Adligen bis zum Wirt, und doch verbindet sie eine gemeinsame Haltung: die Lust an der Provokation.
Die Erzählform ist aufschlussreich. Ein Begräbnis als Ausgangspunkt lässt zunächst Trauer erwarten, doch stattdessen dient es als Anlass für Erinnerungen an Streiche. Diese Mischung aus Rückblick und Gegenwart erlaubt es, einzelne Episoden aneinanderzureihen, ohne einer strengen Handlungslinie folgen zu müssen. Der Humor ist dabei nicht harmlos. Wer weder Kirche noch Katastrophen verschont, bewegt sich bewusst an Grenzen. So entsteht eine Komödie, deren Spott oft ins Schwarze kippt und die Freundschaft als Schutzraum gegen Ernst und Vergänglichkeit zeigt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,6 von 10 Punkten erreicht der Film eine hohe Bewertung. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen, was für einen Titel dieses Alters ein beachtliches Interesse zeigt.
Zwischen dem Erscheinen und heute liegen 44 Jahre. Innerhalb der Komödie steht der Film für eine Spielart, die Freundschaft, Tod und respektlosen Humor miteinander verbindet und dabei keine Rücksicht auf Tabus nimmt. Gerade diese Haltung verleiht ihm einen eigenen Platz im Genre.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ugo Tognazzi als Il Conte Mascetti - Raffaello "Lello" Mascetti
- Adolfo Celi als Professeur Sassaroli
- Gastone Moschin als Il Melandri - Architetto Rambaldo Melandri
- Renzo Montagnani als Necchi
- Philippe Noiret als Giorgio Perozzi
- Milena Vukotić als Alice Mascetti
- Fiorella Bucci als Melisenda Mascetti
- Franca Tamantini als Carmen
- Paolo Stoppa als Savino Capogreco
- Yole Marinelli als Anita Esposito
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Verfügbarkeit
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