My Days of Mercy (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tali Shalom-Ezer |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-03-31 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (252 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lucy zieht mit ihrer Schwester Martha und ihrem kleinen Bruder Ben von Protest zu Protest. Ihr Ziel ist immer dasselbe: gegen die Todesstrafe zu demonstrieren, denn ihr Vater Simon sitzt im Todestrakt, verurteilt wegen des Mordes an ihrer Mutter. Die Geschwister glauben an seine Unschuld und stellen ihr Leben in den Dienst dieses Kampfes. Bei einer Demonstration geraten sie auf die Gegenseite: Dort trifft Lucy auf Mercy, die für die Todesstrafe eintritt. Zwischen den beiden jungen Frauen entsteht eine Anziehung, die sich nicht an politische Grenzen hält. Ob ihre Zuneigung stärker ist als die gegensätzlichen Überzeugungen, die sie eigentlich trennen sollten, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
„My Days of Mercy“ entstand 2018 unter der Regie von Tali Shalom-Ezer. In den Hauptrollen sind Elliot Page, Kate Mara, Amy Seimetz und Charlie Shotwell zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und verbindet die Genres Liebesfilm und Drama.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Liebesgeschichte und Drama um ein Thema wie die Todesstrafe setzt bewusst auf Reibung: Zwei junge Frauen, die sich auf entgegengesetzten Seiten einer gesellschaftlichen Debatte begegnen, tragen den Konflikt nicht nur nach außen, sondern in ihre Beziehung hinein. Die Anlage der Geschichte über eine Familie, die sich geschlossen für den Vater einsetzt, verortet das Private im Politischen und umgekehrt – die Liebe zwischen Lucy und Mercy wird so zum Prüfstein für die Frage, ob persönliche Nähe unterschiedliche Weltanschauungen aushalten kann. Dass der Film die Beziehung parallel zum Schicksal des Vaters entwickelt, verbindet zwei Erzählstränge, die sich gegenseitig unter Spannung halten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,3 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis zählt der Film zu den moderat, aber positiv aufgenommenen Vertretern seines Genres. Seit seiner Entstehung 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung viel verschoben hätte. Innerhalb des Liebesfilm-Dramas nimmt „My Days of Mercy“ durch die Verknüpfung mit dem Thema Todesstrafe eine Position ein, die über die reine Beziehungsgeschichte hinausgeht und dem Stoff eine zusätzliche gesellschaftliche Dimension verleiht.
Bilder






Besetzung & Stab
- Elliot Page als Lucy
- Kate Mara als Mercy
- Amy Seimetz als Martha
- Charlie Shotwell als Benjamin
- Elias Koteas als Simon
- Tonya Pinkins als Agatha
- Brian Geraghty als Weldon
- Beau Knapp als Toby
- Jake Robinson als Ian
- Denise Dal Vera als Alice
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.