Mr. Deeds geht in die Stadt (1936)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Frank Capra |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1936-04-09 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (416 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Longfellow Deeds lebt in einer kleinen Vorstadt in Vermont und verdient sich eher glücklos als Dichter von Versen für Glückskarten. Eines Tages erreicht ihn eine Nachricht, die alles verändert: Er ist der alleinige Erbe des Bankiers Martin Semple, der bei einem Autounfall in Italien ums Leben gekommen ist.
Mit dem Vermögen treten sofort die Begehrlichkeiten auf den Plan. Die zuständigen Anwälte hoffen, den arglosen Erben über den Tisch zu ziehen und ein großes Stück des Geldes in die eigene Tasche zu stecken. Deeds steht jedoch nicht allein da: Semples früherer Butler Walter und der Journalist Cornelius Cobb wollen dem anfangs etwas hilflosen Mann unter die Arme greifen. Gleichzeitig heftet sich die Starreporterin Louise „Babe“ Bennet an seine Fersen, weil sie in dem frischgebackenen Millionär eine lohnende Geschichte wittert. Je größer der Neid um ihn wird, desto besser weiß sich Deeds zu wehren, und zwar nicht nur mit Worten.
Entstehungsgeschichte
Frank Capra inszenierte den Film, der 1936 herauskam dessen englischer Titel Mr. Deeds Goes to Town lautet. Gary Cooper, Jean Arthur, George Bancroft und Lionel Stander führen die Besetzung an. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht, der Film ist für alle Altersgruppen freigegeben.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Liebesfilm fließen hier zusammen. Die Motive, die den Stoff tragen, bilden einen deutlichen Gegensatz: auf der einen Seite die Kleinstadt und die Postkarte, auf der anderen New York, die Zeitung, der Anwalt und das große Geld.
Die Komik speist sich aus dem Zusammenprall eines bescheidenen Menschen mit einer Umgebung, die ihn unterschätzt. Das Drama liegt darin, dass Reichtum hier vor allem Gier und Missgunst anzieht. Mit der Reporterin, die sich ihm aus beruflichem Kalkül nähert, kommt zudem eine Figur ins Spiel, deren Motive von Beginn an zwiespältig sind.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 7,5 von 10 steht für eine klar positive Aufnahme. Abgegeben wurden wenige hundert Stimmen, das Urteil stammt also von einem überschaubaren, dem Film aber deutlich gewogenen Publikum.
Zwischen dem Erscheinungsjahr und heute liegen 90 Jahre. Dass ein Werk dieses Alters so freundlich bewertet wird, zeigt, dass seine Grundfrage kaum gealtert ist: wie sich Anstand gegen Gier und Spott behaupten kann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gary Cooper als Longfellow Deeds
- Jean Arthur als Babe Bennett
- George Bancroft als MacWade
- Lionel Stander als Cornelius Cobb
- Douglass Dumbrille als John Cedar
- Raymond Walburn als Walter
- H.B. Warner als Judge May
- Ruth Donnelly als Mabel Dawson
- Walter Catlett als Morrow
- John Wray als Farmer
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Verfügbarkeit
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